Die zweite Neunkircher Kunstschau in der städtischen Galerie im KULT ist nach einer Ausstellungsdauer von sechs Wochen am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Stadt Land Fluss“ präsentierten Künstlerinnen und Künstler verschiedener Generationen Arbeiten, die von den Besucherinnen und Besuchern mit großem Interesse aufgenommen wurden. Die Resonanz bei der Finissage sei ähnlich groß gewesen wie bei der Eröffnung, berichtete die gastgebende Galerie.
Publikumspreise und besondere Erwähnungen
Bei der Preisvergabe honorierte das Publikum mehrfach Beiträge mit starkem Bezug zum Ausstellungsthema. In der Kategorie Gruppen entfielen die meisten Stimmen auf ein dreidimensionales, farbenfrohes Werk der Kindergruppe Villa Winzig. Zahlreiche Kinder der Gruppe waren bei der Preisverleihung anwesend.
„Sie haben gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern ein farbenfrohes dreidimensionales Werk geschaffen, das Stadt, Land und Fluss zu einer lebendigen Landschaft verbindet.“ — Liane Wilhelmus, Leiterin der städtischen Galerie im KULT
In der Kategorie Kinder und Jugendliche gewann die elfjährige Frieda Johanna Becker aus Landsweiler-Reden mit ihrer Collage „Schützt die Umwelt“. Die Galerieleitung bescheinigte der Schülerin eine „bemerkenswerte gestalterische Reife“ und hob die inhaltliche Aussage ihrer Arbeit hervor: Dass Stadt, Land und Fluss sowie der Umgang mit der Natur miteinander verknüpft sind und die Zukunft beeinflussen.
Konkrete Preise und Folgemaßnahmen
Als Preis für ihren Erfolg erhält Frieda Johanna Becker die Teilnahme an einem Kunstkurs des Kinder- und Jugendateliers der Städtischen Galerie. Das kommende Herbstprogramm des Ateliers steht unter dem Thema „Upcycling“, sodass die Gewinnerin ihre gestalterischen Fähigkeiten in einem thematisch anschlussfähigen Kurs weiterentwickeln kann.
- Ausstellungsdauer: sechs Wochen
- Ausstellungsmotto: „Stadt Land Fluss“
- Hervorgehobene Gewinner: Villa Winzig (Kategorie Gruppen), Frieda Johanna Becker (Kinder und Jugendliche)
- Ort: Städtische Galerie im KULT
Was das für die Region bedeutet
Die Schau hat nach Angaben der Galerie nicht nur lokale Künstlerinnen und Künstler zusammengebracht, sondern auch Kinder und Jugendliche aktiv eingebunden. Solche Formate stärken das kulturelle Angebot vor Ort und bieten konkrete Fördermöglichkeiten für den Nachwuchs. Die Verknüpfung von Themen wie Stadtentwicklung, Landschaft und Umwelt spricht ein breites Publikum an und fördert die Auseinandersetzung mit räumlichen und ökologischen Fragestellungen in der Stadtgesellschaft.
Für interessierte Familien und junge Künstlerinnen und Künstler dürfte das anstehende Herbstprogramm des Kinder- und Jugendateliers von praktischem Wert sein: Der angekündigte Upcycling-Kurs erlaubt es, Nachhaltigkeitsthemen künstlerisch umzusetzen und gleichzeitig Fertigkeiten auszubauen, die über die Ausstellungserfahrung hinausgehen.
| Rubrik | Gewinner / Preis |
|---|---|
| Kategorie Gruppen | Villa Winzig (farbiges dreidimensionales Werk) |
| Kategorie Kinder & Jugendliche | Frieda Johanna Becker (Collage „Schützt die Umwelt“) — Teilnahme am Kunstkurs des Kinder- und Jugendateliers |
Die Galerie hat mit der zweiten Ausgabe der Kunstschau einen weiteren Beitrag zur kulturellen Belebung der Stadt geleistet. Ob als Schauplatz lokaler Diskussionen über Stadt-Land-Beziehungen, als Plattform für junge Talente oder als Treffpunkt für Kunstinteressierte: Die Veranstaltung zeigte, dass kulturelle Projekte in Neunkirchen auf Interesse stoßen und konkrete Förderung für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler möglich machen.