Spielerisch Sicherheit auf zwei Rädern verbessert
Beim kostenlosen Radkompetenztraining des Team Aktive Mobilität (TAM) in Ottensheim konnten Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren ihre Fahrtechnik gezielt verbessern. Der Übungsort war der Hof des Wirtschaftshofes der Marktgemeinde – eine Fläche, die ausreichend Platz und sichere Bedingungen für das Training bot.
Unter der Anleitung eines zertifizierten Radfahrlehrers der Radfahrschule Easy Driver übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zentrale Fertigkeiten wie richtiges Bremsen, Kurvenfahren und das sichere Verhalten im Straßenverkehr. Unterstützt wurde der Trainer von Helmut Perndorfer, dem Radfahrbeauftragten der Marktgemeinde Ottensheim, sowie einem Mitglied des Team Aktive Mobilität.
Organisation, Beteiligte und Finanzierung
Die Aktion wurde initiiert und finanziert von der Klima- und Energiemodellregion Urfahr-West. Die Marktgemeinde Ottensheim stellte neben den Räumlichkeiten auch Erfrischungen in Form von Apfelsaft zur Verfügung. Dank gilt zudem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wirtschaftshofes, die den Hof für die Veranstaltung vorbereitet und freigeräumt haben.
- Wer: Team Aktive Mobilität (TAM), Radfahrschule Easy Driver, Marktgemeinde Ottensheim
- Für wen: Kinder im Alter von 6–9 Jahren
- Wo: Hof des Wirtschaftshofes, Ottensheim
- Finanziert von: Klima- und Energiemodellregion Urfahr-West
Warum solche Trainings wichtig sind
Radkompetenztraining bietet jungen Verkehrsteilnehmern praktische Erfahrungen, die über theoretisches Wissen hinausgehen. Gerade in Gemeinden wie Ottensheim, wo viele Familien wohnen und Kinder täglich Rad fahren, tragen solche Maßnahmen zur Unfallprävention bei und stärken das Selbstvertrauen der Kinder im Straßenverkehr. Das Üben in einer geschützten Umgebung ermöglicht es, Bremsmanöver und Kurvenfahrten ohne Verkehrsrisiko zu wiederholen.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Altersspanne | 6–9 Jahre |
| Ort | Hof des Wirtschaftshofes, Ottensheim |
| Hauptverantwortliche | Team Aktive Mobilität, Radfahrschule Easy Driver |
| Förderung | Klima- und Energiemodellregion Urfahr-West |
Eltern konnten dem Training von bereitgestellten Sitzgelegenheiten aus zuschauen. Solche niederschwelligen Angebote sind für Familien besonders wertvoll, weil sie keine Teilnahmegebühren verlangen und lokal organisiert werden. Für Eltern und Betreuer bleibt wichtig:
- regelmäßiges Üben auch außerhalb von Trainings stärkt langfristig die Sicherheit;
- geeignete Schutzausrüstung (Helm, ggf. Schoner) sollte selbstverständlich sein;
- Kommunikation zwischen Gemeinde, Schulen und Mobilitätsinitiativen fördert wiederholbare Angebote.
Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, regionaler Klimainitiative und privaten Ausbildungsanbietern zeigt, wie lokale Akteure gemeinsam praktische Verkehrssicherheitsmaßnahmen umsetzen können. Solche Veranstaltungen erhöhen nicht nur die Sicherheit einzelner Kinder, sondern tragen zur Verkehrskultur in der gesamten Gemeinde bei.