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Hotelsafe oft unsicher – wie Sie Wertsachen auf Reisen wirklich schützen

Hotelsafes im Zimmer bieten nicht immer ausreichend Schutz; Experten raten zur Abgabe an der Rezeption. Außerdem: Warum Telefonieren auf Fähren und andere Reisefallen Aufmerksamkeit erfordern.

Hotelsafe oft unsicher – wie Sie Wertsachen auf Reisen wirklich schützen
©Illustration KI Nadine Trummer / steirerblatt.at

Wertsachen nicht blind im Zimmersafe deponieren

Wer im Urlaub Reisepass, Bargeld oder teure Elektronikgeräte im Hotelsafe verstaut, geht häufig von einem hohen Sicherheitsstandard aus. Doch Untersuchungen und Erfahrungsberichte zeigen: Nicht jeder Zimmersafe hält, was er verspricht. Vor allem ältere oder schlecht verbaute Modelle lassen sich mit einfachen Mitteln öffnen oder aus dem Schrank herausbrechen.

Der TÜV Rheinland wies bereits 2019 darauf hin, dass Hotel-Zimmertresore für Kriminelle oft nur ein geringes Hindernis darstellen. Schlecht montierte Safes können demnach abmontiert und mitgenommen werden. Sicherer sei die Abgabe von Wertgegenständen an der Rezeption, da diese Verwahrung in der Regel mit einer Quittung dokumentiert und anders versichert ist.

Praktische Hinweise für Reisende:

  • Fragen Sie beim Check-in, ob das Hotel einen Tresor an der Rezeption anbietet.
  • Bewahren Sie wichtige Dokumente und größere Bargeldbeträge nicht ausschließlich im Zimmersafe auf.
  • Nutzen Sie für weniger wertvolle Gegenstände kleine Reisetaschen mit Diebstahlschutz (z. B. Slashproof-Gurte).

Roaming-Fallen: Telefonieren auf Fähren

Wer auf einer Fähre Sitzplätze zwischen Land und Ziel nutzt, sollte nicht automatisch davon ausgehen, dass Anrufe und Daten zu Inlandskonditionen abgerechnet werden. Seit 2017 sind zwar in der EU viele Roaming-Gebühren weggefallen, doch auf See gelten mitunter andere Regeln, besonders wenn Verbindungen über Schiffe oder ausländische Mobilfunknetze laufen.

Thema Kernaussage
Hotelsafes Oft unsicher; Rezeptionstresor meist besser versichert
Telefonieren auf Fähren Roaming-Regeln können abweichen; Vorsicht bei Verbindungen über See-Netze
"Das Fazit? Meist geht es gut."

Dieses Fazit stimmt insofern, als die meisten Reisen ohne Zwischenfälle verlaufen. Dennoch lohnt es sich, typische Schwachstellen zu kennen und vorzusorgen. Kleine Verhaltensänderungen schützen vor Ärger und Kosten – und sorgen dafür, dass die Urlaubszeit entspannter verläuft.

Wenn Sie wichtige Unterlagen oder hohe Werte dabeihaben, empfiehlt es sich, vor Ort noch einmal explizit beim Hotel nach sichereren Aufbewahrungsmöglichkeiten zu fragen. Nutzen Sie außerdem digitale Absicherungen: Kopien von Reisepass und Reisedokumenten in Cloud-Ordnern oder verschlüsselte Fotos können im Notfall hilfreich sein.

Weitere der insgesamt acht in der Originalquelle genannten Reisetipps behandeln unter anderem Verhaltensweisen, die im Ausland als unhöflich oder sogar verboten gelten können – vom achtsamen Umgang mit lokalen Gepflogenheiten bis zu Lebensmittelsicherheit in tropischen Regionen. Reisende sollten sich vor Abreise informieren und auf vermeidbare Risiken achten.

Nadine Trummer
Nadine KI Redakteurin im Ressort Freizeit online

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