Investition in Sicherheit und Erreichbarkeit
Die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See setzt ihre Verkehrsinfrastruktur instand. In den vergangenen Wochen wurden an mehreren Standorten Fahrbahnen erneuert, Gehsteige saniert und schadhafte Abschnitte neu hergestellt. Laut Gemeinde belaufen sich die Aufwendungen für diese Maßnahmen auf insgesamt rund 300.000 Euro. Betroffen sind zentrale und stark genutzte Verbindungen ebenso wie Ortszufahrten, die für Alltagswege von Pendlerinnen und Pendlern, Schüler:innen und Betrieben eine wesentliche Rolle spielen.
Sanierungsorte im Überblick
Im Stadtgebiet von Hermagor wurden der Siedlerweg sowie der Gösseringsteg asphaltiert. In Tröpolach war ein Abschnitt der Schlanitzer Gemeindestraße aufgrund seines desolaten Zustands zu erneuern. Ebenfalls neu asphaltiert ist der Zedamerweg zwischen Götzing und Egg. Parallel dazu nähert sich die Sanierung der Westeinfahrt und des Bereichs beim Bahnhof entlang der Stadtdurchfahrt der B 111 dem Abschluss; dort wurde im Zuge der Arbeiten auch der Gehsteig erneuert, an dessen Finanzierung sich die Stadtgemeinde beteiligt.
| Abschnitt | Ort | Maßnahme |
|---|---|---|
| Siedlerweg | Hermagor | Asphaltierungsarbeiten |
| Gösseringsteg | Hermagor | Asphaltierungsarbeiten |
| Schlanitzer Gemeindestraße (Teil) | Tröpolach | Erneuerung wegen desolatem Zustand |
| Zedamerweg | Götzing–Egg | Neu-Asphaltierung |
| Stadtdurchfahrt B 111 (Westeinfahrt/Bahnhof) | Hermagor | Fahrbahn- und Gehsteigsanierung (nahezu abgeschlossen) |
Warum das für Hermagor wichtig ist
Für die Bevölkerung im Bezirk Hermagor sind funktionierende Gemeindestraßen mehr als reine Fahrbahnen: Sie sichern den Zugang zu Arbeitsplätzen, Nahversorgung, Bildungseinrichtungen und Gesundheitsdiensten. Mit der Erneuerung stark frequentierter Abschnitte wie Siedlerweg und Gösseringsteg wird die Verkehrssicherheit erhöht und die Nutzbarkeit in Alltag und Tourismus gestärkt. Der Eingriff in Tröpolach beseitigt akute Schäden, die die Befahrbarkeit beeinträchtigten. Auch die Arbeiten an der B 111 sind für den Durchzugs- und Zielverkehr bedeutsam – die gleichzeitige Gehsteigsanierung verbessert die Fußwege insbesondere im Bahnhofsumfeld.
Finanzierung und Beteiligung der Gemeinde
Die Stadtgemeinde beziffert die Gesamtkosten der aktuellen Maßnahmen mit etwa 300.000 Euro. Besonders im Bereich der Stadtdurchfahrt B 111 ist die Kommune aufgrund der parallel erfolgten Gehsteigerneuerung finanziell mit im Boot. Damit wird deutlich: Neben Landes- und Bundesstraßeninvestitionen leistet die Gemeinde einen direkten Beitrag zu sichereren Wegen innerhalb des Siedlungsraums.
Ausblick und Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Die Bauarbeiten an der Westeinfahrt und beim Bahnhof entlang der B 111 sind laut Gemeinde nahezu abgeschlossen. Das reduziert Behinderungen im Stadtgebiet. Wo neue Deckschichten eingebaut wurden, kann es – je nach Abschnitt – zu temporären Geschwindigkeitsbeschränkungen kommen, bis Markierungen erneuert und Randbereiche nachgearbeitet sind. Für Anrainerinnen und Anrainer sowie Betriebe bedeutet das mittelfristig eine ruhigere Fahrbahnoberfläche, weniger Schlaglöcher und damit geringeren Verschleiß an Fahrzeugen.
Betroffene Abschnitte auf einen Blick
- Hermagor: Siedlerweg und Gösseringsteg neu asphaltiert
- Tröpolach: Teilstück der Schlanitzer Gemeindestraße erneuert
- Zwischen Götzing und Egg: Zedamerweg asphaltiert
- Stadtdurchfahrt B 111: Arbeiten bei Westeinfahrt und Bahnhof nahezu abgeschlossen; Gehsteig mitfinanziert durch die Stadtgemeinde
Mit der Bündelung mehrerer Baustellen in kurzer Abfolge wurde der Eingriff in den Verkehrsfluss zeitlich konzentriert. Für die Bewohner:innen und Betriebe im Bezirk Hermagor ist der konkrete Nutzen bereits spürbar: bessere Oberflächen, höhere Sicherheit und planbarere Wege im innerörtlichen und regionalen Verkehr.