Musik als ergänzende Unterstützung während Chemotherapie
Am 23. Juli 2026 füllten sanfte Harfenklänge die Räume der Onkologischen Ambulanz im Brustgesundheitszentrum der Klinik Güssing. Die Harfenistin Aneta Pichler, Lektorin an der Kunstuniversität Graz und am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz, spielte mehrere musikalische Sequenzen für Patientinnen und Patienten, die sich zu diesem Zeitpunkt in Chemotherapie befanden. Das Angebot wurde von der Krebshilfe Burgenland organisiert und erfolgte in ehrenamtlichem Engagement.
Zwischen Infusionsständern und Behandlungsplätzen brachte die Musik eine Atmosphäre von Ruhe und gemeinsamer Erfahrung in einen ansonsten technisch geprägten Behandlungsablauf. Mehrere Patienten berichteten laut Beobachtung, dass Sorgen und Ängste durch die musikalischen Pausen vorübergehend in den Hintergrund traten. Die Aktion verdeutlicht die Bedeutung ergänzender seelischer Begleitung neben der medizinischen Therapie.
Beteiligte Personen und ihre Funktionen
| Person | Rolle |
|---|---|
| Aneta Pichler | Harfenistin, Lektorin (KUG) und Dozentin (Fux-Konservatorium) |
| Paul Gibiser | Foto/Beitragsbeteiligung (Quelle) |
| Sarah Resner-Radakovits | Beitrags- bzw. Redaktionsnennung (Quelle) |
| Primarius Erich Willhuber | Medizinische Leitung (im Bild genannt) |
| Lisa Hallemann | Pflegerische Leitung (im Bild genannt) |
| Bianca Puntigam | Pflegedirektorin (im Bild genannt) |
- Das musikalische Angebot wurde von der Krebshilfe Burgenland ermöglicht.
- Das Engagement von Aneta Pichler erfolgte ehrenamtlich und aus persönlicher Überzeugung.
- Ort der Aktion: Brustgesundheitszentrum, Klinik Güssing, Onkologische Ambulanz.
Für die Menschen im Bezirk Güssing hat eine solche Initiative mehrere konkrete Bedeutungen: Sie ergänzt die medizinische Versorgung um psychosoziale Elemente, schafft kurzfristig Erleichterung für Betroffene und zeigt die Rolle von zivilgesellschaftlichen Trägern wie der Krebshilfe bei der Versorgung Krebskranker im stationären und ambulanten Bereich.
Medizinisches Personal wie Pflegedienstleitungen und ärztliche Leitung werden durch solche Angebote unterstützt, weil ruhige Momente den Behandlungsablauf für Patientinnen und Patienten angenehmer machen können. Zugleich erfolgt die Umsetzung ohne zusätzliche finanzielle Belastung der Klinik, da die Musikerin freiwillig tätig war.
Weitere ähnliche Initiativen könnten laut Beobachtung vor Ort dazu beitragen, die ganzheitliche Betreuung von Menschen mit Krebserkrankungen im Bezirk zu stärken. Die Aktion in der Klinik Güssing zeigt, wie Kultur- und Gesundheitsbereich zusammenwirken können, um die Lebensqualität während belastender Therapiephasen zu verbessern.