Geburtstagsidee auf der Laufstrecke
Zum 70. Geburtstag der Sängerin Juliane Werding findet am Sonntag, dem 19. Juli, in Hamburg-Volksdorf ein ungewöhnliches Sportereignis statt: Ein Marathon in den Volksdorfer Teichwiesen, aufgelegt als Würdigung der Musikerin. Die Veranstaltung richtet sich nicht an Leistungsläufer, sondern an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eher den symbolischen Charakter und das gemeinschaftliche Laufen suchen.
Strecke, Organisation und Rahmenbedingungen
Die Runde im Naturschutzgebiet misst exakt 2,583 Kilometer. Läuferinnen und Läufer absolvieren ein Auftaktstück und anschließend 16 volle Runden, was der klassischen Marathon-Distanz entspricht; alternativ sind 19 Runden möglich, wodurch sich 50 Kilometer ergeben. Die Veranstaltung ist zeitlich offen gehalten: Es läuft im Fenster von 7 bis 11 Uhr, ohne festes Zeitlimit.
"ausdrücklich keine wettkampforientierte oder Bestenlisten fähige Veranstaltung"
Die Veranstalter betonen damit den nicht-wettbewerblichen Charakter. Weitere organisatorische Fakten sind knapp: Der Meldeschluss lag bereits am Dienstag, dem 14. Juli, das Startgeld beträgt 5 Euro und ist vor Ort zu entrichten. Auf Verpflegung, Umkleiden, Toiletten und Duschen muss vor Ort verzichtet werden.
Was Teilnehmende wissen sollten
- Rundstrecke: 2,583 km pro Runde
- Marathon: Auftaktstück + 16 Runden
- Option: 19 Runden = 50 km
- Zeitfenster: 7–11 Uhr, kein Zeitlimit
- Startgeld: 5 Euro, vor Ort bezahlt
- Keine Verpflegung, Umkleiden, Toiletten oder Duschen
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Rundenlänge | 2,583 km |
| Runden für Marathon | 16 |
| Alternative Distanz | 19 Runden (50 km) |
| Zeitfenster | 7–11 Uhr |
| Startgeld | 5 Euro |
Der Hintergrund: Werdings Rückzug aus der Öffentlichkeit
Juliane Werding erreichte in den 1970er- und 1980er-Jahren große Bekanntheit mit Titeln wie "Am Tag, als Conny Kramer starb", "Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst" und "Nacht voll Schatten". Inzwischen hat sie sich weitgehend aus dem Showgeschäft zurückgezogen: Nach einer letzten Tournee im Jahr 2009 ist sie Berichten zufolge dem öffentlichen Leben ferngeblieben und arbeitete später als Heilpraktikerin im Raum Starnberg. Aktuell lebt sie nach Angaben der Presse zurückgezogen und tritt nicht mehr in Interviews auf.
Die Verbindung zwischen dem sportlichen Ereignis und der Künstlerin ist symbolisch: Es ist eine Form der Würdigung ohne mediales Getöse, die zugleich dem Charakter des Ortes — einem Naturschutzgebiet — und dem Wunsch nach Unaufgeregtheit gerecht wird.
Für Laufinteressierte bleibt zu bedenken: Das Angebot ist schlicht gehalten und verlangt Eigenverpflegung sowie Eigenverantwortung in technischer und logistischer Hinsicht. Wer dennoch mitlaufen möchte, sollte sich auf einfache Verhältnisse einstellen und die sensible Umgebung respektieren.
Schlussbemerkung: Ein Geburtstag, der keine Bühne braucht, sondern eine Runde ums Wasser — so lässt sich der stille Tribut an eine prominente Künstlerin knapp zusammenfassen.