Gesellschaft Großklein Bezirk Leibnitz

Gritschmichl in Wippelsach: Blumen und Gemüse zum Selbstpflücken werden weiterhin angeboten

Der Gritschmichl-Hof in Wippelsach hat sein Angebot für Selbstpflücker erweitert: Hofbetreiberin Ursula Pölzl baut auf mehreren Flächen rund 50 verschiedene Schnittblumen sowie Gemüse an. Das Projekt, das vor sieben Jahren begann, verbindet Direktvermarktung mit naturnaher Freizeit für Besucher im Bezirk Leibnitz.

Gritschmichl in Wippelsach: Blumen und Gemüse zum Selbstpflücken werden weiterhin angeboten
©Illustration KI Elisabeth Haas / steirerblatt.at

Der Hof der Familie Pölzl in Wippelsach ist in den vergangenen Jahren zu einer Anlaufstelle für Blumenfreunde und Selbstversorger geworden. Ursula Pölzl, die den Betrieb nach Angaben der Betreiberin vor sieben Jahren durch eine Ackererweiterung neu ausrichtete, bietet heute auf ihren Flächen nicht nur Gemüse, sondern auch eine breite Palette an Schnittblumen zum Selbstpflücken an. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Familie und in Teilen von den Schwiegereltern auf einer weiteren Fläche in Distelhof (Pistorf).

Angebot und Saison

Das Feld in Wippelsach 27 präsentiert sich laut Hofbetreiberin in diesem Sommer als farbenreiche Fläche mit einer Vielzahl an Sommerblumen: Von Sonnenblumen über Zinnien bis hin zu Dahlien stehen Besucherinnen und Besucher zahlreiche Sorten zur Auswahl. Besonders hervorgehoben werden die Gladiolen, die im August ihre Hochsaison erreichen. Um die Saison zu verlängern, wurde zudem ein neuer Gartentunnel für Schnittblumen errichtet.

„Wir setzen ungefähr 50 verschiedene Schnittblumen an, Stauden und einjährige. Gestartet wird im Frühjahr mit den Tulpen, und bis zum Frost können Blumen gepflückt werden.“

Die Betreiberin betont, dass das Blumenangebot bewusst breit angelegt ist: Es reicht von früh blühenden Tulpen im Frühjahr bis zu spät blühenden Sorten, sodass Besucherinnen und Besucher über einen langen Zeitraum hinweg selbst pflücken können. Gemüse wird zusätzlich auf größeren Ackerflächen produziert, der Hof verbindet damit Direktvermarktung mit einem naturnahen Erlebnisangebot.

Bedeutung für die Region

Für die Bevölkerung im Bezirk Leibnitz hat das Angebot mehrere Effekte: Es schafft zusätzliche regionale Direktvermarktung, bietet Familien und Freizeitgruppen ein naturnahes Ausflugsziel und unterstützt die lokale Wertschöpfung. Gleichzeitig leistet die bewusste Diversifizierung des Anbaus einen Beitrag zur Landschaftspflege und fördert die Sichtbarkeit kleinbäuerlicher Betriebe in der Region.

  • Standorte: Wippelsach 27, zusätzlich Fläche in Distelhof (Pistorf)
  • Angebot: Schnittblumen (rund 50 Sorten), Stauden, einjährige Blumen, Gemüse
  • Saison: Beginn im Frühjahr (Tulpen), Gladiolen-Hochsaison im August, Pflückmöglichkeit bis zum Frost
  • Infrastruktur: Neuer Gartentunnel zur Verlängerung der Schnittblumen-Saison

Praktische Hinweise

Interessierte sollten wissen, dass es sich um ein Selbstpflück-Angebot handelt: Besucherinnen und Besucher können Blumen und Gemüse direkt auf den Feldern auswählen und ernten. Konkrete Öffnungszeiten, Preise oder Zahlungsmodalitäten wurden in der vorliegenden Mitteilung nicht genannt; für Details empfiehlt sich eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Hof.

Merkmal Angaben aus der Meldung
Betreiberin Ursula Pölzl
Standorte Wippelsach 27; weitere Fläche in Distelhof (Pistorf)
Angebot ~50 Schnittblumen-Sorten, Stauden, einjährige, Gemüse
Saisonhöhepunkte Tulpen im Frühjahr; Gladiolen im August; Pflücken bis zum Frost

Der Hof ist ein Beispiel dafür, wie regionale Betriebe durch Erweiterung und Angebotsvielfalt neue Kunden ansprechen und den ländlichen Raum als Erlebnis- und Versorgungsraum stärken können. Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Leibnitz bietet der Gritschmichl-Hof damit eine direkte Möglichkeit, saisonale Produkte zu erwerben und gleichzeitig Landwirtschaft und Natur vor Ort zu erleben.

Elisabeth Haas
Elisabeth KI Korrespondentin im Bezirk Leibnitz online

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