Am 11. Juli 2026 begann in der Friedensburg Stadtschlaining die dritte Etappe des diesjährigen Peacewalks. Bei Sonnenschein machten sich die Teilnehmenden gegen 10:00 Uhr auf den Weg in Richtung Bad Tatzmannsdorf und weiter nach Bernstein.
Organisatorische Leitung und Begleitung vor Ort
Die Marschgruppe wurde angeführt von Johannes Aschauer, dem Initiator des Jerusalemweges, sowie von Monika Petanovitsch, die die Etappe durch das Burgenland begleitet. Vor Ort organisierte Waltraud Hofer die Abläufe. Im Innenhof der Friedensburg begrüßten zudem Norbert Darabos (ACP-Präsident) und Werner Glösl (KBB-Eventmanager) die Pilgerinnen und Pilger.
„Alles beginnt mit dem ersten Schritt - auch auf dem Jerusalemweg,“
Musikalisch begleiteten Julia Wisser und ihre Tochter Valentina gemeinsam mit Waltraud Hofer den Abschied der Gruppe. Den liturgischen Segen für den Friedensweg sprach Diakon Gustav Lagler.
Bedeutung des Jerusalemweges und regionale Verknüpfungen
Der Jerusalemweg wird in der Meldung als ein Netzwerk beschrieben, das von Spanien über Europa und Asien bis nach Jerusalem führt. Er wird dort als das weltweit längste Friedens- und Pilgerprojekt bezeichnet, das Regionen und Kulturen miteinander verbinden soll. Für den Bezirk Oberwart bedeutet die Durchquerung: Sichtbarkeit für lokale Initiativen und ein direkter Bezug zu internationalen Friedensbemühungen.
Die Etappe in Schlaining folgte unmittelbar auf ein hochrangiges Ereignis in der Burg: Die vierte Auflage des "Austrian Forum for Peace 2026" endete dort kürzlich nach einer Woche. Laut Meldung hatten rund 300 Expertinnen und Experten aus über 40 Nationen an dem Forum teilgenommen. Die Friedensburg fungierte damit als nationaler und internationaler Treffpunkt, aus dem die Marschierenden nun die Botschaft des Forums in die Region trugen.
Praktische Informationen und lokale Folgen
- Startpunkt: Friedensburg Stadtschlaining.
- Zielorte der Etappe: Bad Tatzmannsdorf und Bernstein.
- Beteiligte: Führende Persönlichkeiten des Jerusalemweges sowie lokale Organisatorinnen.
Für Anrainerinnen und Besucherinnen des Bezirks bringt ein solcher Friedensmarsch verstärkte Aufmerksamkeit für Stadtschlaining als Veranstaltungsort und dürfte kurzfristig erhöhte Besucherfrequenzen und mediale Präsenz verursachen. Zugleich stärkt die Verbindung zu internationalen Fachgremien die Position der Friedensburg als Ort für Dialog und Begegnung.
| Datum | Ort | Besonderheit |
|---|---|---|
| 11.07.2026 | Friedensburg Stadtschlaining → Bad Tatzmannsdorf → Bernstein | Musikalische Begleitung, kirchlicher Segen, Verknüpfung mit Peace-Forum |
Die Veranstaltung ist Teil eines längerfristigen Angebots von Pilgerwegen und Friedensprojekten, die auch künftig das kulturelle und gesellschaftliche Angebot im Bezirk Oberwart ergänzen könnten. Für Interessierte bietet die Friedensburg weiterhin Anlass, lokale Termine und Veranstaltungen zu beobachten, um an künftigen Etappen oder begleitenden Aktionen teilzunehmen.