Testspiel in Deutsch Kaltenbrunn endet 3:3
Die SPG Südburgenland/TSV Hartberg hat in einem Vorbereitungsspiel gegen den Bundesligaaufsteiger SK Rapid Wien in Deutsch Kaltenbrunn ein 3:3 erkämpft. Nach zweimaligem Rückstand zeigten die Südburgenländerinnen Moral und sicherten sich in einem intensiven Testspiel einen verdienten Punkt.
Das Spiel bot bereits die Gelegenheit, viele Neuzugänge des regionalen Clubs erstmals in Aktion zu sehen. Erwähnt wird unter anderem die neue Spielerin Anita Kis (Rumänien). Vor dem Anpfiff wurde zudem das Siegerinnenteam des Hopsi-Hopper-Cups der Volksschule Deutsch Kaltenbrunn geehrt; zwei Mädchen liefen mit den Kapitäninnen ein.
Verlauf und Schlüsselmomente
Rapid ging früh in Führung, auslösend war ein missglückter Rückpass, der Vanessa Rauter die Gelegenheit zum 0:1 eröffnete. Trotz zunehmender Spielanteile der Gastgeberinnen erhöhten die Gäste per Kopf durch Elisabeth Brandl auf 0:2.
| Minute | Ereignis |
|---|---|
| Frühe Phase | 0:1 durch Vanessa Rauter (Rückpass-Situation) |
| 20. | 0:2 per Kopf durch Elisabeth Brandl |
| Nachfolgend | Ausgleich auf 3:3 – genaue Minuten der Tore im Bericht nicht angegeben |
Das Team von Trainer Michael Thek zeigte danach Charakter. Nach einem Eckball gelang unter anderem Jasmin Zotter ein wichtiges Tor. Das Heimteam drängte, war in vielen Szenen feldüberlegen, doch anfangs fehlte der letzte Pass oder der präzise Abschluss. Rapid nutzte seine Kontergelegenheiten effizient.
Verletzung und Entscheidungen
Eine unschöne Szene betraf Isabell Schneiderbauer von Rapid, die sich ohne Fremdeinwirkung verletzte. Der Bericht wünscht ihr rasche Genesung. Zudem blieb in einer strittigen Situation der Pfiff aus: nach einer Attacke gegen Petra Petrovics wurde kein Strafstoß gegeben — ohne VAR blieb die Entscheidung beim Schiedsrichter.
- Neuzugänge: Anita Kis war erstmals im Kader zu sehen.
- Atmosphäre: Ehrung der Volksschul-Siegerinnen und zahlreiche Zuschauer vor Ort.
- Bedeutung: Das Ergebnis stärkt die Moral der Südburgenländerinnen vor der Saison.
Für die Region Oberwart ist dieses Testspiel mehr als nur eine Ergebnisnotiz: Es zeigt die Entwicklung des Frauenfußballs vor Ort, macht Neuzugänge sichtbar und gibt Trainerstab sowie Verantwortlichen Aufschluss über nötige Anpassungen vor Beginn der Meisterschaft. Zuschauer und Unterstützer können sich darauf einstellen, dass die Mannschaft mit Selbstvertrauen in die nächsten Spiele gehen dürfte.
Konkretere Rückschlüsse über taktische Verschiebungen oder die genaue Torausbeute einzelner Spielerinnen lassen sich nach weiteren Trainings- und Testspielen genauer ziehen. Für den Moment bleibt ein positives Signal: Die Südburgenländerinnen gaben nicht auf und verdienten sich den Punkt gegen einen favorisierten Bundesligaaufsteiger.