Die Abfallservice Jüly GesmbH in Bruck an der Leitha ist ein Beispiel für ein regional verwurzeltes Unternehmen, das traditionelle Wurzeln und modernes Entsorgungsmanagement verbindet. Aus dem einstigen landwirtschaftlichen Betrieb entwickelte sich über ein Fuhrunternehmen für Senkgrubenentleerung ein heute leistungsfähiger Entsorgungsbetrieb, der seit der Gründung im Jahr 1955 konstant in weiblicher Leitung steht – eine Besonderheit in der österreichischen Entsorgungswirtschaft.
Unternehmen und Zahlen
Aktuell beschäftigt die Gesellschaft 75 Mitarbeiter:innen und verfügt über 53 Fahrzeuge. Allein seit Jahresbeginn hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 50.000 Tonnen Abfall entsorgt. Diese Zahlen machen deutlich, welche Bedeutung der Betrieb für die Entsorgungsinfrastruktur im östlichen Österreich hat.
| Gründungsjahr | Mitarbeiter:innen | Fahrzeuge | Entsorgte Menge (seit Jahresbeginn) |
|---|---|---|---|
| 1955 | 75 | 53 | ~50.000 t |
Leitung, Anspruch und Umweltverantwortung
Geschäftsführerin Gabriele Jüly beschreibt das Selbstverständnis des Betriebs mit dem klaren Ziel, ein relevanter Akteur der Entsorgungsarbeit im Osten Österreichs zu bleiben und die Umwelt für kommende Generationen lebenswert zu erhalten. Der Besuch von WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker würdigte nicht nur die außergewöhnliche Leitungsgeschichte, sondern auch die betriebliche Praxis in puncto Sicherheit und Umweltmanagement.
„Wir werden auch weiterhin ein maßgeblicher Faktor der Entsorgungsarbeit im Osten Österreichs zu sein – mit stetig neuen Ideen, innovativen Konzepten und kompetenten Partnern - damit die Umwelt auch für nachfolgende Generationen lebenswert bleiben kann“,
Wie Ecker hervorhob, bewertet das Unternehmen seine Umweltauswirkungen regelmäßig und setzt gezielt Maßnahmen zur Unfallvermeidung um. Dieser Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit ist für die Region relevant: Er schützt Beschäftigte, schützt Kund:innen und reduziert Risiken für die Umwelt.
Lokale Bedeutung und Folgen
Für Bewohnerinnen und Bewohner im Bezirk Bruck an der Leitha hat ein leistungsfähiger Entsorger vor Ort konkrete Auswirkungen: verlässliche Müll- und Entsorgungsdienste, Arbeitsplätze in der Region und eine gewisse Unabhängigkeit von externen Entsorgern. Die Beschäftigung von 75 Personen trägt zur wirtschaftlichen Stabilität in der Gemeinde bei; die eingesetzten Fahrzeuge und die beachtliche Jahresmenge an entsorgtem Material verdeutlichen den Umfang der täglichen Betriebsabläufe.
- Langfristige, lokale Beschäftigung: 75 Beschäftigte sichern Arbeitsplätze in der Region.
- Logistische Kapazität: 53 Fahrzeuge ermöglichen umfangreiche Entsorgungsleistungen.
- Umwelt- und Sicherheitsmanagement: regelmäßige Bewertungen und Unfallvermeidungsmaßnahmen.
Die Präsentation solcher Zahlen und der Besuch durch die Wirtschaftskammer Niederösterreich machen deutlich, dass der Betrieb nicht nur historisch bemerkenswert ist, sondern auch aktuell eine tragende Rolle in der regionalen Entsorgungsinfrastruktur einnimmt. Für Anrainerinnen und Anrainer ist relevant, dass ein lokaler Anbieter große Mengen fachgerecht bearbeitet — das betrifft sowohl kommunale Entsorgungsdienstleistungen als auch private beziehungsweise gewerbliche Auftraggeber.
Die Kombination aus Tradition (Gründung 1955), kontinuierlicher weiblicher Leitung und dem heutigen operativen Umfang unterstreicht, wie sich ein einst kleiner Betrieb über Jahrzehnte zu einem für die Region bedeutenden Unternehmen entwickelt hat.