Feuerwehr-Weltmeisterschaft erstmals im Burgenland
Die 18. internationale Feuerwehrmeisterschaft des CTIF wird von 23. bis 26. Juli in Eisenstadt ausgetragen. Damit findet die Veranstaltung, die auch als Feuerwehr-Olympiade bezeichnet wird, erstmals im Burgenland statt. Erwartet werden rund 1.470 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 17 Nationen sowie etwa 130 Bewerter und Schiedsrichter.
Die Entscheidung, den Wettbewerb nach Eisenstadt zu holen, fiel, nachdem der ursprüngliche Austragungsort Berlin abgesagt worden war. Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Harald Josef Nakovich erklärte die Bereitschaft der burgenländischen Feuerwehrorganisationen, die Veranstaltung zu übernehmen.
„wir werden Veranstalter dieser wirklich einzigartigen Veranstaltung“
Für die Organisation vor Ort ist eine Zusammenarbeit von Stadt, Land und dem Landesfeuerwehrverband vorgesehen. Unterkünfte für die Gastgruppen sind in mehreren Bildungseinrichtungen der Stadt geplant: HAK, HTL, Landesberufsschule und Gymnasium stehen als Quartiere zur Verfügung. Die Verpflegung wird vom Österreichischen Roten Kreuz übernommen.
Ablauf und Wettkampfort
Der Zeitplan sieht die Anreise der ersten Gäste bereits ab Montag vor. Am Mittwoch erfolgt die Akkreditierung der Gruppen, Donnerstag ist der erste Trainingstag; abends wird der Bewerb offiziell eröffnet. Ein weiterer Trainingstag am Freitag dient den Teams zur Vorbereitung, bevor am Samstag um 9 Uhr in der Leichtathletikarena die Wettkämpfe beginnen. Die Veranstaltung schließt mit der Siegerehrung am Sonntag.
- Datum: 23.–26. Juli
- Teilnehmende: ca. 1.470 aus 17 Nationen
- Bewerter/Schiedsrichter: rund 130
- Unterkünfte: HAK, HTL, Landesberufsschule, Gymnasium
- Verpflegung: Österreichisches Rotes Kreuz
| Tag | Programmpunkt |
|---|---|
| Mittwoch | Akkreditierung |
| Donnerstag | 1. Trainingstag; Abendliche Eröffnung |
| Freitag | Training / Feinschliff |
| Samstag | Wettkämpfe ab 09:00 in der Leichtathletikarena |
| Sonntag | Siegerehrung |
Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Eisenstadt bringt das Großereignis kurzfristige Veränderungen mit sich: erhöhte Verkehrsbewegungen durch An- und Abreise, Nutzung schulischer Gebäude als Quartiere und verstärkte Präsenz von Einsatzkräften und Organisatoren in der Innenstadt und rund um die Wettkampfstätte. Die Veranstaltung fällt zeitlich in das bundesweite "Jahr des Ehrenamtes", was vom Bürgermeister als besonders bedeutsam hervorgehoben wurde.
Die Austragung bietet neben dem sportlichen Wettbewerb auch Chancen für Ehrenamtliche und lokale Dienstleister: Gastronomie, Transport und temporäre Serviceleistungen werden in den kommenden Tagen nachfrageintensiver sein. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, Hinweise und Sperrungen vor Ort zu beachten und lokale Verkehrsinfos einzusehen.
Die Austragung der CTIF-Weltmeisterschaft in Eisenstadt markiert für die Stadt einen internationalen Auftritt und stellt zugleich eine logistische Herausforderung dar. Für das Publikum bietet sich die Möglichkeit, internationale Feuerwehrteams im sportlichen Wettstreit zu erleben und die Arbeit vieler Ehrenamtlicher direkt zu sehen.