Feierliche Segnung und Blick auf künftige Herausforderungen
Die Freiwillige Feuerwehr Hausbrunn hat am 6. August 2026 ihr 130-jähriges Bestehen gefeiert und gleichzeitig ein neues Hilfeleistungsfahrzeug 2 (HLFA 2) in Dienst gestellt. Beim Festakt, der mit einer Heiligen Messe begann, segnete Konsistorialrat Pater Johann Kovacs das Fahrzeug mit Allrad. Die Veranstaltung war mit zahlreichen Ehrengästen und Abordnungen aus der Region stark besucht.
Beteiligte und Redner
Vertreter der Feuerwehren aus Altlichtenwarth, Großkrut, Hohenau und Dobermannsdorf sowie die Partnerfeuerwehr aus Studienka nahmen an den Feierlichkeiten teil. In Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war Florian Krumböck vor Ort. Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Brandrat Christian Weber wies in seiner Ansprache auf die steigenden Einsatzzahlen hin und betonte die wachsenden Herausforderungen für die Freiwilligen Feuerwehren.
„130 Jahre Geschichte sind auch 130 Jahre Einsatz für unsere Gemeinde – eine Zahl, auf die wir mit Recht stolz sein können.“
Dieses Zitat stammt von Feuerwehrkommandant Oberbrandinspektor Bernhard Keiler, der zugleich auf die Planung und Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges sowie den Umbau des Feuerwehrhauses verwies. Keiler dankte ausdrücklich der Mannschaft für die vielen freiwilligen Arbeitsstunden, die zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben.
Bedeutung für die Sicherheit vor Ort
Die Übergabe des HLFA 2 ist nach Darstellung der Wehr ein zentraler Schritt, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Hausbrunn zu sichern. In seiner Ansprache machte Brandrat Weber deutlich, dass moderne Fahrzeuge und eine fundierte Ausbildung notwendig sind, damit die Feuerwehr der Bevölkerung rasch und professionell helfen kann. Bürgermeister Mario Gaider (SPÖ) äußerte sich ebenfalls stolz auf die Leistung der Wehr.
Lokale Folgen und Ausblick
Das neue Fahrzeug und der umgebaute Feuerwehrhaus-Bereich stärken die regionalen Kapazitäten bei technischen Einsätzen und Bränden. Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Hausbrunn und den Nachbargemeinden bedeutet das konkret:
- Verbesserte Reaktionsmöglichkeiten bei Unfällen und technischen Hilfeleistungen durch das HLFA 2
- Erhöhte Einsatzsicherheit durch Allrad-Fähigkeit
- Langfristige Stärkung der lokalen Gefahrenabwehr durch modernisierte Infrastruktur und engagierte Ehrenamtliche
Veranstaltungsdetails im Überblick
| Datum | 6. August 2026 |
|---|---|
| Anlass | 130-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Hausbrunn |
| Höhepunkt | Segnung des neuen HLFA 2 (Allrad) |
| Teilnehmer (Auszug) | Feuerwehren Altlichtenwarth, Großkrut, Hohenau, Dobermannsdorf; Partnerfeuerwehr Studienka; Vertreter der Politik |
Die Feier verband Tradition und Moderne: die Erinnerung an ein über ein Jahrhundert währendes Ehrenamt einerseits und die investive Absicht, die Sicherheit der Gemeinde durch zeitgemäße Ausrüstung zu erhöhen, andererseits. Für die Bevölkerung im Bezirk Mistelbach ist das neue Fahrzeug ein sichtbares Zeichen dafür, dass die lokale Gefahrenabwehr weiter gestärkt wird.