In den frühen Morgenstunden des Samstags rückte die Freiwillige Feuerwehr Riedlingsdorf zu einem technischen Einsatz mit dem Zusatz „Kind in Pkw“ aus. Die Alarmierung erfolgte um 08:50 Uhr, zwölf Einsatzkräfte machten sich mit dem Kleinrüstfahrzeug (KRFA-S) und dem Tanklöschfahrzeug (TLFA 3000) auf den Weg zum Einsatzort in der Sonnengasse.
Rasche Befreiung aus heißem Fahrzeug
Vor Ort hatte sich nach Angaben der Feuerwehr ein Kleinkind aus bislang ungeklärter Ursache in einem Pkw eingeschlossen, der im Freien in direkter Sonne stand. Öffnungsversuche durch Angehörige blieben erfolglos. Die Feuerwehrleute gelangten nach kurzer Zeit durch das Einschlagen einer Seitenscheibe ins Fahrzeug und befreiten das Kind aus dem inzwischen stark aufgeheizten Innenraum.
„Ein Kleinkind hatte sich aus bislang unbekannter Ursache in einem Pkw, der unglücklicherweise in der prallen Sonne stand, eingeschlossen. Öffnungsversuche durch Angehörige blieben erfolglos.“
Das Rote Kreuz Oberwart war ebenfalls alarmiert und führte vor Ort einen medizinischen Erstcheck durch. Anschließend konnte das Kind in die Obhut der sichtlich erleichterten Angehörigen übergeben werden, teilt der örtliche Feuerwehrkommandant mit.
Dauer und Zusammenarbeit der Einsatzkräfte
Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet, die Einsatzbereitschaft der Wehr konnte wiederhergestellt werden. Ortsfeuerwehrkommandant Hauptbrandinspektor Stefan Zettl lobte die Zusammenarbeit der anwesenden Einsatzkräfte.
Konkrete Hintergründe, wie es zu dem Einsperren des Kindes kam, sind nicht bekannt. Es gibt keine Angaben zu Verletzungen, die über den kurzfristigen medizinischen Check hinausgingen. Die Feuerwehr betonte die Routine der eingesetzten Kräfte bei solchen technischen Einsätzen.
Was der Vorfall für Eltern und Anrainer bedeutet
Der Vorfall in Riedlingsdorf ist ein eindringlicher Hinweis auf die Gefährdung durch hohe Temperaturen in parkenden Fahrzeugen. Bereits wenige Minuten in geschlossenen Autos können bei Kindern zu lebensgefährlicher Überhitzung führen. Für Eltern und Betreuer ergeben sich daraus praxisnahe Vorsichtsmaßnahmen:
- Nie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen, auch nicht für kurze Zeit.
- Bei Außentemperaturen und Sonne das Risiko einer raschen Erwärmung bedenken.
- Bei Auffinden eines eingeschlossenen Kindes sofort Rettungsdienste bzw. Feuerwehr alarmieren.
Die schnelle Reaktion der Feuerwehr Riedlingsdorf und die koordinierte Arbeit mit dem Roten Kreuz konnten in diesem Fall ein schlimmeres Ereignis verhindern. Solche Einsätze zeigen die Bedeutung lokaler Einsatzorganisationen für die Sicherheit im Bezirk Oberwart.
| Fakten | Angaben |
|---|---|
| Alarmzeit | 08:50 Uhr |
| Eingesetzte Kräfte | 12 Feuerwehrmitglieder |
| Fahrzeuge | KRFA-S, TLFA 3000 |
| Einsatzdauer | ca. 30 Minuten |
Für den Bezirk Oberwart bleibt festzuhalten, dass solche Vorfälle lokal schnell sichtbare Bedeutung haben: Sie betreffen die unmittelbare Sicherheit von Kindern und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren. Die Wehr in Riedlingsdorf war diesmal rechtzeitig vor Ort und handelte rasch, sodass das Kind unverletzt an die Angehörigen zurückgegeben werden konnte.