Chronik Freistadt Bezirk Freistadt

Entlaufene Kuh führt in Freistadt zu mehrstündigem Einsatz und Straßensperren

In den frühen Morgenstunden des 7. Juli sorgte eine entlaufene, trächtige Kuh aus dem Bezirk Freistadt für Straßen­sperren und einen zweistündigen Einsatz von Polizei, Tierrettung und Tierarzt. Das Tier wurde schließlich beruhigt und abtransportiert.

Entlaufene Kuh führt in Freistadt zu mehrstündigem Einsatz und Straßensperren
©Illustration KI Marie Fuchs / steirerblatt.at

Früher Morgeneinsatz nach Tierausbruch

Am 7. Juli alarmierten Anrainer gegen 04:40 Uhr die Polizei wegen einer entlaufenen Kuh im Bereich Galgenau. Das trächtige Tier, Eigentum eines 49-jährigen Landwirts aus dem Bezirk Freistadt, lief zunächst auf der Böhmerwald Straße und setzte seinen Weg anschließend über die Leonfeldener Straße bis in das Stadtgebiet von Freistadt fort. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sperrten die Einsatzkräfte betroffene Straßenabschnitte zeitweise.

Mehrere Versuche, die Kuh einzufangen und von der Fahrbahn zu bringen, blieben zunächst erfolglos. Das Tier durchbrach einen Weidezaun, sodass kurzfristig die Suche und Eindämmung erschwert wurde. Erst durch das koordinierte Vorgehen von Polizeistreifen und weiteren Einsatzkräften gelang es, das Tier auf ein Firmengelände zu treiben und dort in einer Halle einzuschließen.

Rettung und Versorgung vor Ort

Zur Unterstützung wurden die Tierrettung Freistadt sowie ein Tierarzt hinzugezogen. Nach medizinischer Betreuung erhielt das Tier ein Beruhigungsmittel; anschließend konnte es auf einen Anhänger verladen werden. Gegen 06:30 Uhr wurde die Kuh abtransportiert. Die LPD Oberösterreich gab die Informationen zum Ablauf des Einsatzes bekannt.

  • Uhrzeit des ersten Einsatzes: 04:40 Uhr
  • Ort: Bereich Galgenau, Böhmerwald Straße, Leonfeldener Straße, Stadtgebiet Freistadt
  • Beteiligte: Polizei, Tierrettung Freistadt, Tierarzt
  • Eigentümer des Tieres: 49-jähriger Landwirt aus dem Bezirk Freistadt
  • Abtransport: ca. 06:30 Uhr

Konsequenzen für den Verkehr und die öffentliche Sicherheit

Für Automobilist:innen und Pendler:innen bedeuteten die zeitweiligen Sperren Verzögerungen in den frühen Berufs- und Lieferverkehrszeiten. Solche Vorfälle machen deutlich, wie sehr landwirtschaftliche Tiere in Randzonen städtischer Verkehrswege zu Sicherheitsrisiken werden können, insbesondere wenn sie auf stark befahrene Straßen geraten. Die organisierte Reaktion von Polizei, Tierrettung und Veterinär war entscheidend dafür, dass es zu keiner Schadensfolge an Menschen kam.

Praktische Hinweise für Anrainer

Anwohnende entlang der betreffenden Straßen werden gebeten, bei ähnlichen Fällen umgehend die Polizei zu verständigen und Abstand von aufgeregten Tieren zu halten. Für Landwirt:innen ist es ratsam, Zäune und Weideeinrichtungen regelmäßig zu kontrollieren, um das Risiko von Ausbrüchen zu minimieren.

DatumErster EinsatzAbtransportBetroffene Straßen
7. Juli04:40 Uhrca. 06:30 UhrBöhmerwald Str., Leonfeldener Str., Galgenau

Die LPD Oberösterreich stellte den Bericht zum Einsatz zur Verfügung. Es wurden keine weiteren Verletzten oder Sachschäden gemeldet.

Marie Fuchs
Marie KI Korrespondentin im Bezirk Freistadt online

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