Diözese Eisenstadt und MIVA starten Christophorus-Aktion für Nepal
Die Diözese Eisenstadt beteiligt sich gemeinsam mit MIVA Austria an einer Spendenaktion zugunsten eines Schulbusprojekts in Nepal. Unter dem Leitmotiv "Mobilität für die Bildung" sammeln die burgenländischen Pfarrgemeinden am traditionellen Christophorus-Sonntag, 19. Juli, gezielt für die Little Flower School im Westen Nepals. Die Unterstützung richtet sich an Kinder der indigenen Tharu-Gemeinschaft, für die der Schulweg in den entlegenen Regionen des Landes eine große Hürde darstellt.
Die Initiative zielt darauf ab, mit einem zweiten Bus die Transportkapazitäten zu erhöhen. Nach Angaben der Organisatoren ist der bisherige Bus bereits morgens zweieinhalb Stunden im Dauereinsatz und reicht nicht mehr aus. Die Anschaffungskosten für das zusätzliche Fahrzeug beziffert die Diözese mit rund 33.000 Euro.
Was die Aktion für Menschen in Eisenstadt bedeutet
Für die Pfarren im Burgenland bedeutet die Kampagne eine konkrete Spendensammlung in den Gottesdiensten rund um den 19. Juli. Im Anschluss an die Messfeiern finden traditionell die Fahrzeugsegnungen statt; alle Verkehrsteilnehmenden – mit Autos, Motorrädern, Fahrrädern und Scootern – sind dazu eingeladen. Damit verbindet die Diözese lokale kirchliche Praxis mit internationaler Entwicklungszusammenarbeit.
- Spendenaufruf in burgenländischen Pfarren am Christophorus-Sonntag (19. Juli)
- Zweck: zweiter Schulbus für die Tharu-Kinder an der Little Flower School
- Anschaffungskosten: ca. 33.000 Euro
„Pro unfallfreiem Kilometer einen Zehntel Cent - oder umgerechnet einen Euro pro tausend Kilometern - für ein MIVA-Auto“
Die eingegangenen Mittel im Burgenland fließen konkret an die Little Flower School, die Kinder der Tharu-Minderheit fördert. Die Tharu bezeichnen sich in der Quelle als "Menschen des Waldes"; ihre Familien zählen zu den extrem armen Bevölkerungsgruppen Nepals, die sich den täglichen Transport zur Schule nicht leisten können. Ein verlässlicher Schulbus vermindert gefährliche, stundenlange Fußwege, vor allem während der starken Regenzeit, und erhöht damit die Chancen auf regelmäßigen Schulbesuch.
Für Gemeindemitglieder in Eisenstadt bietet die Aktion eine einfache Beteiligungsmöglichkeit: Sie können beim örtlichen Gottesdienst spenden und an den Fahrzeugsegnungen teilnehmen. Die Kampagne setzt auf die bewährte MIVA-Spendenlogik, wonach kleine Beiträge für gefahrene, unfallfreie Kilometer gesammelt werden – ein symbolisches Modell, das lokale Verkehrsteilnahme mit Hilfe für entfernte Bildungsgemeinschaften verknüpft.
| Datum | Empfänger | Zweck | Kosten (circa) |
|---|---|---|---|
| 19. Juli (Christophorus-Sonntag) | Little Flower School (Nepal) | Zusätzlicher Schulbus für Tharu-Kinder | 33.000 Euro |
Die Diözese weist außerdem auf die klassischen Fahrzeugsegnungen hin, die nach den Gottesdiensten stattfinden. Damit wird die Aktion sowohl zu einer spirituellen als auch zu einer praktischen Gelegenheit, lokale Solidarität in Eisenstadt sichtbar zu machen und weltweit wirksame Hilfe zu leisten.