Stadt erweitert Altglassammlung mit zwei neuen Unterflurcontainern
Die Landeshauptstadt Bregenz nimmt am 1. August 2026 zwei zusätzliche Unterflurcontainer zur Altglassammlung in Betrieb. Die neuen Sammelstellen befinden sich in der Unteren Burggräflergasse 12 sowie in der Steinachstraße 22 (Parkplatz Laimgrubengasse). Beide Anlagen erlauben die getrennte Sammlung von Bunt- und Weißglas und verfügen jeweils über ein Fassungsvermögen von 5 Kubikmetern.
Die Stadtverwaltung hebt hervor, dass die Systeme des Herstellers Villiger ein größeres Sammelvolumen bieten als herkömmliche Container und sich unauffällig in das Stadtbild einfügen. Durch die Bauweise der Unterflursysteme sollen zudem Lärm- und Geruchsbelästigung reduziert werden, was insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner in unmittelbarer Nähe von Sammelstellen zugutekommen dürfte.
Was ändert sich für die Bregenzerinnen und Bregenzer?
Für Haushalte bedeutet die Ergänzung des Sammelnetzes kürzere Wege zu einer fachgerechten Entsorgung von Altglas. Eine engere räumliche Verteilung der Sammelstellen kann die Nutzungsintensität verteilen und Überfüllungen seltener auftreten lassen. Gleichzeitig leistet die Maßnahme einen Beitrag zum Recycling und zur Schonung von Rohstoffen.
- Inbetriebnahme: 1. August 2026
- Standorte: Untere Burggräflergasse 12 und Steinachstraße 22
- Fassungsvermögen pro Anlage: 5 m³ (getrennte Sammlung Bunt-/Weißglas)
- Kosten: 120.000 Euro brutto
Die Stadt bezeichnet den Ausbau als Teil einer langfristigen Strategie, die Abfallinfrastruktur moderner und bürgernäher zu gestalten. Kurze Zugangswege zu Sammelstellen sollen die fachgerechte Entsorgung erleichtern und damit die Recyclingquoten unterstützen.
| Standort | Adresse | Kapazität |
|---|---|---|
| Untere Burggräflergasse | Untere Burggräflergasse 12 | 5 m³ |
| Steinachstraße | Steinachstraße 22 (Parkplatz Laimgrubengasse) | 5 m³ |
Die Gesamtkosten für die beiden Unterflursysteme belaufen sich auf 120.000 Euro brutto. Ab dem genannten Datum stehen die Sammelstellen der Bevölkerung zur Verfügung. Die Stadtbetonte Maßnahme reiht sich ein in weitere Schritte zur Verbesserung der städtischen Abfallinfrastruktur.
Für Anrainerinnen und Anrainer dürften die Effekte vor allem in einer geringeren Sichtbarkeit der Sammelbehälter, weniger Geruchs- und Lärmemissionen sowie selteneren Entleerungsintervallen liegen. Wie sich die Nutzung in den ersten Monaten nach der Inbetriebnahme konkret entwickelt, wird zeigen, ob zusätzliche Standorte oder Anpassungen im Entleerungsrhythmus erforderlich werden.