Zugelost: Altach als Gegner für Bischofshofen
Bei der Auslosung der zweiten Runde im ÖFB-Cup am Mittwochabend wurde Bischofshofen dem Bundesligisten Altach zugelost. Der Verein, der nach dem Entzug der Spielgenehmigung für seine Anlage in der kommenden Saison nicht am Ligabetrieb teilnehmen wird, trifft damit Anfang September auf einen Spitzenklub aus der höchsten Spielklasse.
Unklarer Austragungsort — Leoben wahrscheinlich
Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die Partie nicht in Bischofshofen ausgetragen wird. Der Bericht nennt Leoben als wahrscheinlichen Ort; alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Pongauer das Heimrecht mit Altach tauschen. Konkrete Termine sehen die Spiele für das erste September-Wochenende vor.
Für die Anhängerinnen und Anhänger in Bischofshofen bedeutet das: Anreise nach Leoben oder ein mögliches Ausweichen in ein anderes Stadion. Der Klub steht vor der Herausforderung, organisatorisch und sportlich auf diese Begegnung vorbereitet zu sein, obwohl der Ligabetrieb nicht stattfinden wird.
Kontext im Cup und weitere Lose
Die Auslosung brachte auch für andere Salzburger beziehungsweise heimische Interessenten interessante Paarungen. So trifft Austria Salzburg Anfang September auf die Vienna; Red Bull Salzburg muss auswärts beim Zweitligisten St. Pölten antreten.
"Cooles Los. Kein leichter Gegner, aber es warten ein Traditionsverein und wohl ein ausverkauftes Stadion",
so kommentierte Austria-Obmann David Rettenbacher das Los für Austria Salzburg.
- Bischofshofen – Altach (wahrscheinlicher Austragungsort: Leoben)
- Austria Salzburg – Vienna
- Red Bull Salzburg – St. Pölten (Auswärtsspiel)
| Verein | Gegner | Bemerkung |
|---|---|---|
| Bischofshofen | Altach | Spiel voraussichtlich in Leoben; Heimrecht tauschbar |
| Austria Salzburg | Vienna | Traditionsduell; erwartetes ausverkauftes Stadion |
| Red Bull Salzburg | St. Pölten | Auswärtsspiel |
Für den SC Bischofshofen stellt die Begegnung eine seltene Gelegenheit dar, sich gegen einen Erstligisten zu messen — und zugleich eine organisatorische Aufgabe, da die eigene Anlage offenbar nicht für den regulären Spielbetrieb zugelassen ist. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Klub das Heimrecht wahrnimmt, es tauscht oder ob das Spiel definitiv an einem Ausweichort stattfindet. Für Fans bedeutet das: Reisemöglichkeiten und Kartenverfügbarkeit im Blick behalten.