Unglück auf markiertem Weg: Rückweg endet tragisch
Im Kleinwalsertal ist am 23. Juli 2026 eine 63 Jahre alte Urlauberin aus Deutschland tödlich verunglückt. Laut Angaben der Landespolizeidirektion Vorarlberg war die Frau gemeinsam mit ihrem Ehemann unterwegs und hatte ursprünglich das Ziel, zum Fellhorn zu wandern.
Der Unfallhergang
Vom Ausgangspunkt an der Bergstation der Söllereckbahn liefen die beiden auf dem Wanderweg des Fellhorngrats in Richtung Fellhorn. Nach einer Rast entschieden sie sich, nicht weiterzugehen, sondern den Rückweg zur Bergstation anzutreten. Etwa 500 Meter nach dem sogenannten Schlappoldeck kam es laut Unfallbericht zu einem Absturz: Die Frau stürzte auf dem markierten Weg und fiel rund 60 Höhenmeter durch eine Geröllrinne.
Rettungseinsatz und Befund
Der Ehemann alarmierte gemeinsam mit weiteren Wanderern die Rettungskräfte. Wegen des unmittelbaren Grenzverlaufs am Grat übernahm die Bergwacht Oberstdorf (Bayern) den Einsatz. Bergretter und ein Notarzt trafen am Unfallort ein; sie konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.
- Datum: 23. Juli 2026
- Ort: Kleinwalsertal, Weg vom Schlappoldeck Richtung Fellhorn
- Betroffene: 63-jährige deutsche Urlauberin (verstorben)
- Einsatzkräfte: Bergwacht Oberstdorf, Notarzt
Kontext und Hinweise für Wanderer
Der Vorfall erinnert an die Gefahren auch auf markierten Wegen in alpinem Gelände: Stürze können schon bei kurzen Abstiegen durch lose Schuttfelder oder Geröllrinnen schwerwiegende Folgen haben. Die Kooperation zwischen österreichischen und deutschen Bergrettungsdiensten ist in Grenzgebieten wie dem Fellhorngrat routiniert, wie dieser Einsatz zeigt.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Alter der Verunglückten | 63 Jahre |
| Strecke | Söllereckbergstation – Fellhorn (Rückweg) |
| Absturzstrecke | Ca. 60 Höhenmeter durch Geröllrinne |
| Eingreifende Rettungscrew | Bergwacht Oberstdorf, Notarzt |
Die Landespolizeidirektion Vorarlberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Konkrete Ursachen für den Sturz wurden in der Mitteilung nicht detailliert genannt; die Feststellung erfolgte vor Ort durch die eintreffenden Rettungskräfte.
Für Wanderinnen und Wanderer in alpinem Gelände empfiehlt es sich, Routenplanung, Wetterlage und Trittsicherheit realistisch einzuschätzen, auf festes Schuhwerk und geeignete Ausrüstung zu achten sowie Notfallnummern und Verhalten bei Unfällen parat zu haben.