Polizei warnt nach Online-Betrug mit angeblicher Job-App
Eine 18-jährige Frau aus dem Bezirk Wolfsberg wurde im Zeitraum von Mitte Mai bis Juli 2026 Ziel eines schweren Internetbetrugs. Laut Angaben der Landespolizeidirektion Kärnten wurde sie durch vermeintliche Online-Jobangebote dazu gebracht, wiederholt Geldbeträge auf verschiedene ausländische Konten zu überweisen. Insgesamt verlor die Geschädigte mehrere tausend Euro.
Vorgehen der Täter
Die Täter gaben vor, dass die eingezahlten Summen sowie eine zugesagte Provision auf einer App gutgeschrieben würden. Nachdem die Frau zunächst Beträge überwies, verlangten die Täter wiederholt höhere Zuzahlungen auf unterschiedliche Konten mit dem Versprechen, dass nach weiteren Zahlungen das bereits eingezahlte Geld samt Provision ausgezahlt werde. Als die 18-Jährige schließlich keinen Zugriff auf ein angebliches Guthaben in der App hatte und keine Auszahlung erfolgte, erstattete sie Anzeige.
Konkrete Folgen für die Betroffene und die Region
Die Anzeige bei der LPD Kärnten löste Ermittlungen aus. Für die Betroffene bedeutet der Verlust eine erhebliche finanzielle und psychische Belastung; für die Region ist der Vorfall eine mahnende Erinnerung, wie sich betrügerische Angebote im Netz darstellen können. Besonders junge Menschen, die nach flexiblen Nebenverdiensten suchen, sind nach Einschätzung der Polizei gefährdet.
- Zeitraum: Mitte Mai bis Juli 2026
- Betroffene: 18-jährige Frau aus dem Bezirk Wolfsberg
- Schaden: mehrere tausend Euro (laut LPD)
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Tatzeit | Mitte Mai – Juli 2026 |
| Opfer | 18-jährige Frau, Bezirk Wolfsberg |
| Finanzieller Schaden | Mehrere tausend Euro (laut LPD Kärnten) |
| Ermittler | LPD Kärnten |
Prävention: Was Wolfsbergerinnen und Wolfsberger jetzt beachten sollten
Die Ermittlungen laufen; unabhängig davon lassen sich mehrere praktische Vorsichtsmaßnahmen ableiten:
- Misstrauen bei unerwarteten Jobangeboten, die Vorauszahlungen oder Kontoverfügungen verlangen.
- Kein Überweisen auf fremde, vor allem ausländische Konten ohne nachprüfbare Vertragsgrundlage.
- Prüfung von Apps und Plattformen: Bewertungen, Impressum, Firmensitz und rechtliche Hinweise prüfen.
- Bei Verdacht sofort Anzeige erstatten und alle Kommunikations- und Zahlungsbelege sichern.
Die LPD Kärnten stehe für Hinweise und weitere Informationen zur Verfügung, so die Meldung. Betroffene und Angehörige in Wolfsberg sollten solche Angebote mit Skepsis begegnen und im Zweifel fachlichen Rat bei Banken oder der Polizei einholen.