VOITSBERG. Die Lungenfacharztordination von Matthäus Ploder hat nach dem Umzug in renovierte Räume am Dr.-Hubert-Kravcar-Platz ihre Fläche auf rund 200 Quadratmetern erweitert. Für Patientinnen und Patienten im Bezirk Voitsberg bedeutet das eine Verbesserung der lokalen Versorgung: Der einzige Kassenfacharzt in diesem Fachbereich verfügt nun über deutlich mehr Behandlungsflächen sowie einen barrierefreien Zugang.
Gründe für den Umzug
Ploders bisherige Ordination in der Bahnhofstraße war nach seinem Praxisübernahme vor zwei Jahren zunehmend zu eng. Die fachliche Bandbreite eines Lungenfacharztes — von chronischen Lungenkrankheiten über Schlafmedizin bis zu allergologischen Fragestellungen — führte zu hohem Patientenaufkommen. Deshalb suchte Ploder nach einer räumlichen Lösung und wurde durch eine Online-Anzeige auf das renovierte Erdgeschoss eines Hauses am Dr.-Hubert-Kravcar-Platz aufmerksam, das von der Immobilienverwaltung Wieser KG instandgesetzt wurde.
Ausstattung und organisatorische Vorteile
Die neuen Räume wurden gemeinsam mit dem Arzt konzipiert. Auf der deutlich vergrößerten Fläche entstanden getrennte Behandlungsräume und funktionelle Bereiche, die Abläufe und Hygiene verbessern sollen. Zu den genannten Merkmalen zählen:
- Zwei Ordinationen
- Röntgenraum
- Lungenfunktionsraum
- Therapie-/Laborbereich
- Empfangs- und Wartebereich
- Quarantänezimmer sowie WC-Anlagen und ein Sozialraum
- Barrierefreier Zugang und Klimaanlagen
- Parkplätze direkt vor dem Gebäude
Team und Kontinuität der Versorgung
Das Kernteam um Ploder besteht aus Hegla Pec, Susanne Schilling und Christina Klöckl. Der Arzt hatte die Ordination von Klaus Platzer übernommen; dieser geordnete Übergang half, die Kontinuität der Versorgung zu sichern. Ploder selbst absolvierte seine Ausbildung in Wels und war zuvor im Krankenhausbereich tätig. Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen es, Untersuchungen wie die Lungenfunktionsdiagnostik und Röntgenaufnahmen effizienter durchzuführen und Wartezeiten womöglich zu reduzieren.
Was das für Patientinnen und Patienten bedeutet
Für Menschen im Bezirk Voitsberg heißt die Praxisvergrößerung konkret:
- leichterer Zugang durch Barrierefreiheit, was Mobilitätseinschränkungen entgegenkommt;
- Bessere räumliche Trennung von Behandlungs- und Wartezonen, was Infektionsschutz und Abläufe verbessert;
- mehr Kapazität für Diagnostik und Therapie, insbesondere für Lungenfunktionsmessungen und Röntgenuntersuchungen.
Übersicht: Räume und Ausstattung
| Bereich | Funktion |
|---|---|
| Ordinationen (2) | Untersuchung und Konsultation |
| Röntgenraum | Bildgebung |
| Lungenfunktionsraum | Diagnostik der Atemfunktion |
| Therapie/Labor | Behandlungen, Probenanalyse |
| Quarantänezimmer | Isolationsmöglichkeit |
Die Vergrößerung stellt keine Ausweitung des Leistungsspektrums per se dar, sondern schafft Raum für eine effizientere, patientenfreundlichere Versorgung durch den bestehenden Facharzt. Für Patienten mit Mobilitätseinschränkungen, für ältere Menschen und für jene, die auf regelmäßige Lungenfunktionskontrollen angewiesen sind, ist der barrierefreie Zugang ein entscheidender Vorteil.
Langfristig ist die Sicherstellung eines niedergelassenen Lungenfacharztes im Bezirk Voitsberg ein Gewinn für die lokale Gesundheitsinfrastruktur: Wege bleiben kurz, und dringende pulmonologische Abklärungen können ohne lange Überweisungswege erfolgen. Die neue Praxis ist damit ein konkreter Beitrag zur medizinischen Versorgungssicherheit in der Region.