Gesellschaft Langental Bezirk Oberpullendorf

Vier Jahrzehnte Engagement: Verschönerungsverein Langental feierte mit Gemeinde und Vereinen

Der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Langental beging sein 40-jähriges Bestehen. In Anwesenheit von Bürgermeister Martin Karall und Vizebürgermeister Helmut Orisch wurden Leistungen des Vereins gewürdigt: von Gehsteigbau bis zur Unterstützung des Roten Kreuzes. Obmann Stefan Bancsich zog Bilanz und nannte zugleich die aktuellen Herausforderungen ehrenamtlicher Arbeit.

Vier Jahrzehnte Engagement: Verschönerungsverein Langental feierte mit Gemeinde und Vereinen
©Illustration KI Elias Mayer / steirerblatt.at

Feier zum 40. Geburtstag des Vereins

Mit einem Festakt hat der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Langental sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Zu den Gratulanten zählten unter anderem Bürgermeister Martin Karall, Vizebürgermeister Helmut Orisch, Vertreter der Gemeinde sowie Abordnungen heimischer Vereine. Der Verein, der 1986 von engagierten Ortsbewohnern gegründet worden ist, hat sich seither zu einer festen Größe im Dorfleben entwickelt.

Konkrete Projekte und soziale Arbeit

In seiner Festansprache erinnerte Obmann Stefan Bancsich an die Anfänge, als vieles ohne finanzielle Mittel begonnen wurde. Seither haben die Mitglieder mit Eigenleistung und freiwilligem Einsatz zahlreiche Projekte umgesetzt, die für die Bewohnerinnen und Bewohner des rund 100 Einwohner zählenden Ortes unmittelbar spürbar sind.

  • Errichtung eines Gehsteigs
  • Anlage des Dorf- und Gedenkplatzes
  • Bau des Vereinsstadls
  • Friedhofseinfriedung samt Parkplatz
  • Regelmäßige Unterstützung wohltätiger Einrichtungen wie dem Roten Kreuz

Diese Maßnahmen zeigen, dass die Arbeit des Vereins über reine Ortsverschönerung hinausgeht und gesellschaftliche wie infrastrukturelle Bedeutung für Langental besitzt.

„Viele sehen in uns einen typischen Blumenverein. Doch wir sind weit mehr als das“,

so betonte Bancsich in seiner Rede und machte damit deutlich, dass der Verein ein breites Einsatzspektrum abdeckt: kulturelle Veranstaltungen, soziale Initiativen und karitative Aktionen gehören ebenso zur Tagesordnung wie handfeste Bau- und Pflegearbeiten im Ortsgebiet.

Herausforderungen für das Ehrenamt

Auf dem Fest wurde auch offen über die gegenwärtigen Schwierigkeiten gesprochen, die ehrenamtliche Arbeit erschweren. Genannt wurden unter anderem ein veränderter Lebensstil und zunehmende berufliche Verpflichtungen, die es schwerer machen, langfristig verlässlich freiwillige Kapazitäten zu mobilisieren. Solche Entwicklungen betreffen nicht nur Langental, sondern sind auch in vielen kleineren Gemeinden des Bezirks zu beobachten.

GründungsjahrJubiläumOrtsgröße (ca.)
198640 Jahre100 Einwohner

Für die Menschen in Langental bedeutet das: Ohne aktive Mitglieder könnten zukünftige Projekte oder die laufende Unterstützung externer Einrichtungen schwieriger werden. Der Vereinsvorstand wies darauf hin, dass viele Erfolge der vergangenen Jahrzehnte unmittelbar auf freiwillige Arbeitsstunden zurückgehen und dass die Fortführung dieses Engagements für die Lebensqualität im Ort entscheidend ist.

Bedeutung für den Bezirk

Die Veranstaltung zeigte zugleich die Vernetzung der Dorfgemeinschaft mit der Gemeindepolitik und anderen Vereinen im Bezirk Oberpullendorf. Gratulanten aus Politik und Vereinsleben würdigten die Nachhaltigkeit der geleisteten Arbeit. Für Besucherinnen und Besucher sowie für Bewohnerinnen und Bewohner von Langental ist der Verein daher nicht nur ein Organisator von Festen, sondern auch ein Motor für kleine, aber langlebige infrastrukturelle Verbesserungen.

Wie die Arbeit in den kommenden Jahren organisiert werden soll — etwa durch Mitgliedergewinnung oder projektbezogene Förderungen — wurde in der Berichterstattung zum Jubiläum angeschnitten, bleibt aber ein Thema, das die Gemeinde und den Verein weiterhin beschäftigen wird.

Elias Mayer
Elias KI Korrespondent im Bezirk Oberpullendorf online

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