Große Erneuerungswelle soll Versorgung in mehreren Gemeinden sichern
Der Wasserverband Mittleres Burgenland hat die Erneuerung weitgehend in die Jahre gekommener Trinkwasserleitungen in Angriff genommen. Für die laufenden Arbeiten an Bauabschnitt 61 sind Investitionen in der Höhe von rund 2,7 Millionen Euro veranschlagt. Betroffen sind die Gemeinden Markt St. Martin, Kobersdorf, Neutal und Unterfrauenhaid, die alle zum Einzugsbereich des Verbandes gehören.
Im Zentrum der Maßnahme steht der Austausch von Hauptleitungen und einzelnen Hausanschlüssen. Konkret sollen insgesamt 6.863 Meter Hauptleitungen mit Rohrdurchmessern von 110 bis 280 Millimeter ersetzt werden. Ergänzend werden 365 Meter Hausanschlussleitungen bei 57 Hausanschlüssen getauscht; außerdem werden acht Hydranten erneuert. Die Arbeiten werden in einem mehrstufigen Bauablauf umgesetzt, um die Versorgung so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Beteiligte und technische Eckdaten
An den Planungen und der Umsetzung sind Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden sowie des Wasserverbandes beteiligt. Genannt wurden unter anderem Vizebürgermeister Patrick Fuchs, Amtsleiter Gerhard Horwath, Landtagsabgeordneter Jürgen Karall sowie Obmann des Wasserverbandes Bürgermeister Bruno Stutzenstein und sein Stellvertreter Bürgermeister Markus Landauer. Technische Leitung und Begleitung stellen Betriebsleiter Christian Zörfuss, Betriebsleiterstellvertreter Christian Kucevic und Mitarbeiter des Ingenieurbüros Pieler ZT GmbH (Michael Skok).
- Gesamtkosten: ca. 2,7 Millionen Euro
- Hauptleitungen: 6.863 Meter (Ø 110–280 mm)
- Hausanschlussleitungen: 365 Meter bei 57 Anschlüssen
- Hydranten: 8 Stück werden erneuert
- Betroffene Gemeinden: Markt St. Martin, Kobersdorf, Neutal, Unterfrauenhaid
| Position | Anzahl / Länge |
|---|---|
| Hauptleitungen | 6.863 m (Ø 110–280 mm) |
| Hausanschlussleitungen | 365 m (bei 57 Anschlüssen) |
| Hydranten | 8 erneuert |
| Investitionsvolumen | ca. 2,7 Mio. € |
Was das für Anrainerinnen und Anrainer bedeutet
Die Erneuerung alter Leitungen ist ein zentraler Beitrag zur Sicherung der Trinkwasserqualität und zur Vermeidung von Schäden durch Rohrbrüche. Kurzfristig kann es zu Bauarbeiten an Straßenzügen, temporären Sperren und lokal begrenzten Druckschwankungen kommen. Die verantwortlichen Stellen haben angekündigt, die Arbeiten so zu koordinieren, dass Versorgungseinschränkungen minimiert werden und Informationen rechtzeitig an die betroffenen Haushalte weitergegeben werden.
Mittelfristig dürften die Maßnahmen jedoch zu weniger Störungen, geringeren Instandhaltungskosten und einer stabileren Versorgung führen. Gerade ländliche Gemeinden profitieren davon: Verlässliche Trinkwasserversorgung ist Grundvoraussetzung für Haushalte, Gewerbe und landwirtschaftliche Betriebe gleichermaßen.
Weitere Auskünfte zu Zeitplan, konkreten Straßenzügen und möglichen Betroffenheiten sollen von den Gemeindeämtern und dem Wasserverband veröffentlicht werden. Betroffene Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auf Bekanntmachungen zu achten und bei Planung und Durchführung Rückfragen über die üblichen Kanäle zu stellen.