Feuer in Schutzgebiet bei Mühlwasser: Lage kontrolliert, Sperren bestehen
Am Dienstag brach nahe dem Mühlwasser in der Lobau ein Vegetationsbrand aus, der nach ersten Einschätzungen etwa 18 Hektar an Wald- und Wiesenflächen erfasste. Die Brandbekämpfung führte zu einem großangelegten Einsatz von mehr als 70 Fahrzeugen der Wiener Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Niederösterreich. Der betroffene Bereich wurde abgesperrt.
Ablauf und Einsatzkräfte
Die Feuerwehr wurde gegen 13.50 Uhr alarmiert; kurz darauf wurde Alarmstufe 2 ausgelöst. Neben den bodengebundenen Kräften kamen Luftfahrzeuge zum Einsatz: der Flugdienst aus Niederösterreich sowie zwei Hubschrauber des Innenministeriums unterstützten die Löscharbeiten. Die Luftunterstützung diente sowohl der Lageerkundung als auch dem Ablassen von Wasser aus der Luft.
"Sie dienen zur Lagefeststellung und -beurteilung, aber natürlich auch zum Aufbringen von Löschwasser aus der Luft"
Die hohen Temperaturen und der Wind erschwerten die Bekämpfung des Feuers. Nach Angaben der Einsatzleitung bewegte sich das Feuer räumlich in einem überschaubaren Ausmaß; der Ölhafen Lobau sei nicht gefährdet.
- Betroffene Fläche: ca. 18 Hektar (Wald- und Wiesenflächen)
- Einsatzstärke: mehr als 70 Fahrzeuge (Berufs- und Freiwillige Feuerwehren)
- Luftunterstützung: Flugdienst Niederösterreich, zwei Hubschrauber des Innenministeriums
Maßnahmen für Anrainer und Folgen
Die Einsatzkräfte sperrten das Brandgebiet ab und riefen Anrainerinnen und Anrainer dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um das Eindringen von Rauch in Wohnungen zu vermeiden. Die Wiener Berufsfeuerwehr bewertete die Lage als soweit unter Kontrolle, dass unmittelbare Evakuierungen nicht erforderlich waren.
| Datum / Zeit | Angabe |
|---|---|
| Alarmierung | gegen 13.50 Uhr |
| Fläche | ca. 18 Hektar |
| Fahrzeuge | mehr als 70 |
| Luftunterstützung | Flugdienst NÖ, 2 Hubschrauber Innenministerium |
Untersuchungen zur Brandursache wurden in den Berichten nicht finalisiert. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf die Eindämmung und das Löschmanagement. Weitere Details zu Schadensumfang, möglichen Folgen für das Ökosystem der Lobau oder Ermittlungen zur Brandentstehung wurden nicht genannt.
Die Lobau ist ein sensibler Natura-2000- und Schutzgebietsteil der Donau-Auen; Vegetationsbrände dort können wegen der ökologischen Bedeutung des Gebiets und der Nähe zu Siedlungsbereichen besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die zeitnahe Koordination zwischen Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehren und luftgestützter Unterstützung trug entscheidend dazu bei, ein Ausbreiten des Feuers über das gemeldete Ausmaß hinaus zu verhindern.