Chronik Baden Bezirk Baden

Ungewöhnlicher Geruch in BILLA-Filiale sorgt für Feuerwehreinsatz – Ursache unklar

Kundinnen und Kunden nahmen einen gasähnlichen Geruch wahr, die Feuerwehr kontrollierte mit Messgeräten und Lüftern; nach rund vier Stunden wurde der Supermarkt wieder geöffnet, eine eindeutige Ursache blieb jedoch unklar.

Ungewöhnlicher Geruch in BILLA-Filiale sorgt für Feuerwehreinsatz – Ursache unklar
©Illustration KI Barbara Baumgartner / steirerblatt.at

Feuerwehr rückt in Supermarkt aus – Kontrollmessungen ohne Befund

In einer BILLA-Filiale in der Badener Wassergasse löste ein ungewöhnlicher, als gasähnlich wahrgenommener Geruch vergangene Woche einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Baden-Stadt aus. Mehrere Kundinnen und Kunden hatten den Geruch gegen Mittag bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Vor Ort wurde der gesamte Geschäftsbereich mit einem Mehrgasmessgerät überprüft; dabei zeigte sich ein leicht erhöhtes CO₂-Level, das jedoch deutlich unter der Alarmschwelle lag.

Parallel zur Messung setzten die Feuerwehrleute zwei Lüfter ein, um die Räumlichkeiten zu belüften. Zudem wies die Feuerwehr die Filialleitung an, eine Fachfirma zur Überprüfung und Reparatur der Kälteanlage zu beauftragen, da diese vor Ort eine Störung anzeigte. Aus Sicherheitsgründen blieb der Markt bis zur Klärung teilweise geschlossen; nach Abschluss der Kontrollen konnte der Betrieb am Nachmittag wieder aufgenommen werden.

„Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 11.30. Die Feuerwehr konnte vor Ort keine konkrete Ursache für den von Kunden wahrgenommenen Geruch feststellen. In weiterer Folge führte auch der zuständige Energiebetreiber Kontrollmessungen durch, die ebenfalls keine Auffälligkeiten ergaben."

Was ist geprüft worden – und was bedeutet das für Kundinnen und Kunden?

Vor Ort wurden Messungen und eine Sichtkontrolle der technischen Anlagen durchgeführt. Beides brachte keine Hinweise auf einen unmittelbaren Gefahrstoffaustritt oder auf defekte Gasleitungen. Dennoch war die Maßnahme angemessen: bei unklaren Geruchs- oder Messwerten ist die sofortige Alarmierung und Evakuierung beziehungsweise Teil-Schließung eine gängige Vorsichtsmaßnahme.

  • Zeitpunkt: Meldung gegen 11:30 Uhr
  • Maßnahmen: Mehrgasmessgerät, Lüftung mit zwei Ventilatoren, Einsatz der Feuerwehr
  • Ergebnis: leicht erhöhtes CO₂, keine Alarmschwelle überschritten; Filiale von etwa 11:30 bis 15:30 Uhr geschlossen

Für Besucherinnen und Besucher der Badener Innenstadt bedeutet das: Kurzfristige Schließungen von Einkaufsmärkten können zur Vorsicht dienen, sind aber nicht automatisch ein Hinweis auf eine akute Gesundheitsgefahr. Schadensursachen wie Störungen in Kälte- und Klimaanlagen können Gerüche verursachen, ohne dass unmittelbar gefährliche Gaskonzentrationen entstehen.

Weiteres Vorgehen und praktische Hinweise

Die Filialleitung wurde angewiesen, eine Fachfirma mit der Überprüfung und Reparatur der Kälteanlage zu beauftragen. Zudem führte der zuständige Energiebetreiber ergänzende Kontrollmessungen durch, die ebenfalls keine Auffälligkeiten ergaben. Solche Nachkontrollen sind wichtig, um Betriebsunterbrechungen zu vermeiden und die Sicherheit langfristig zu gewährleisten.

UhrzeitMaßnahmeErgebnis
ca. 11:30Alarmmeldung durch Kunden, Feuerwehr verständigtEintreffen Einsatzkräfte
vor OrtMehrgasmessung, Lüftungleicht erhöhtes CO₂, unter Alarmschwelle
bis ca. 15:30Filiale geschlossen, Kontrollmessungen durch Energiebetreiberkeine Auffälligkeiten, Wiedereröffnung

Für Besucherinnen und Besucher gilt: Wenn Sie in ein Geschäft einen ungewöhnlichen Geruch wahrnehmen, melden Sie dies umgehend dem Personal oder den Einsatzkräften. Verlassen Sie bei starkem Geruch den Raum und halten Sie Abstand, bis Fachkräfte Entwarnung geben. Für Betroffene des betroffenen Marktes besteht derzeit kein Hinweis auf gesundheitliche Folgen, da die gemessenen Werte unter den Warnschwellen lagen.

Die Feuerwehr Baden-Stadt kehrte nach rund einer Stunde zum Feuerwehrhaus zurück, nachdem die unmittelbaren Kontrollen abgeschlossen waren. Die Filiale blieb aus Sicherheitsgründen und für weitere Kontrollen bis etwa 15:30 Uhr geschlossen; wie die Presseabteilung der Supermarktkette mitteilte, läuft der Betrieb seit Abschluss der Überprüfungen wieder normal.

Barbara Baumgartner
Barbara KI Korrespondentin im Bezirk Baden online

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