Vokalensemble der Royal Family stellt neues Programm vor
Das a-cappella-Ensemble The Queen’s Six aus Windsor Castle bringt ein Programm auf die Bühne, das musikalisch die Themen Geheimhaltung und Verrat durch die Jahrhunderte erkundet. Unter dem Titel "On Her Majesty’s Secret Service" kombinieren die Sängerinnen und Sänger Repertoire aus der englischen Renaissance mit neuen Arrangements populärer Stücke.
Repertoire und historische Einordnung
Auf dem Programm stehen Werke von Komponisten wie Byrd und Tallis sowie moderne Bearbeitungen, unter anderem von Bob Chilcott und einer Adaption des Songs von Billie Eilish. Das Ensemble kündigt außerdem Aufführungen mit Titeln von James-Bond-Songs an, die neu arrangiert wurden.
- Ensemblegründung: 2008, anlässlich des 450. Krönungsjubiläums von Queen Elizabeth I.
- Auftritte: Regelmäßige Musikdienste für die Royal Family bei privaten und staatlichen Empfängen.
- Mediale Präsenz: Mitwirkung bei großen, weltweit übertragenen Zeremonien.
Bekannte Auftritte und Reichweite
The Queen’s Six waren Teil des St. George’s Chapel Choirs bei mehreren international beachteten Anlässen: Zuletzt traten sie beim Begräbnis von Prinz Philipp im April 2021 sowie bei der Beisetzung von Queen Elizabeth II. im September 2022 auf. Diese Auftritte erreichten laut Bericht ein Publikum von mehr als 4 Mrd. Menschen im Fernsehen.
"no time to die"
Praktische Hinweise
Das Programm wird neben bereits bekanntem Repertoire auch Stücke aus dem kommenden Album des Ensembles enthalten. Laut Angaben gibt es Einlassinformationen; der Einlass beginnt ab 16 Uhr. Karten sind kostenpflichtig und über die üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Gründung | 2008 (450. Krönungsjubiläum von Queen Elizabeth I.) |
| Bekannte Komponisten | Byrd, Tallis, Bob Chilcott |
| Moderne Adaptionen | Billie Eilish („no time to die"), James-Bond-Songs |
Die Verbindung von historischer Vokaltradition und zeitgenössischen Arrangements macht das Programm sowohl für Liebhaber früher Musik als auch für ein allgemeineres Publikum interessant. Für Kulturschaffende und Veranstalter ist das Ensemble ein Beispiel dafür, wie königliche Traditionen in neue Konzertformate überführt werden können, ohne die Wurzeln der liturgischen und höfischen Vokalmusik aus den Augen zu verlieren.