Die Stadt Baden hat die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des »Cafe Anka« öffentlich anerkannt. Bei einem Sommerheurigen bedankte sich Sozial-Stadträtin Angela Stöckl-Wolkerstorfer für den Einsatz, gab einen Rückblick auf das vergangene Arbeitsjahr und würdigte speziell jene, die sich im Bereich Demenzprävention weitergebildet haben. Das Angebot begleitet seit rund zwei Jahren Menschen mit Demenz und deren Angehörige und ist ausschließlich durch freiwilliges Engagement möglich.
Freiwilliges Engagement trägt niedrigschwelliges Angebot
Das »Cafe Anka« fungiert als monatliches Treffpunktangebot für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Nach Angaben der Stadt wurden bei der Veranstaltung auch Teilnahmeurkunden für einen Weiterbildungstag, das »Demenz Meet 2026«, überreicht. Dieser Weiterbildungstag behandelte Themen wie Begegnung, persönliche Geschichten, Mut und Impulse zu Hilfe und Selbsthilfe. Solche niedrigschwelligen Formate sind für viele Familien eine wichtige Anlaufstelle, weil sie Zugang zu Informationen, emotionaler Unterstützung und Vernetzung bieten.
Wer leistet Einsatz vor Ort?
Bei der Urkundenüberreichung wurden namentlich genannt: Gerhard Binder, Irena Brendinger, Elfi Keil, Ingeborg Matzinger, Bertha Kahn und Karin Scharf-Schantl. Weiters wurde GR Peter Böö erwähnt, der das Cafe Anka regelmäßig durch kulinarische Spenden unterstützt.
- Träger & Beteiligte: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Sozial-Stadträtin, Gemeinderäte
- Fortbildung: Teilnahme am Demenz Meet 2026 mit Fokus auf Begegnung und Prävention
- Ausblick: Intensivierung der Maßnahmen ab Herbst 2026
Was bedeutet das für Betroffene und Angehörige?
Die Anerkennung durch die Stadt signalisiert nicht nur Wertschätzung, sondern schafft auch institutionelle Sichtbarkeit für das Angebot. Für Menschen mit Demenz und ihre Familien bedeutet das konkret:
- Bessere Auffindbarkeit eines regelmäßigen Treffpunkts im Ort
- Zugang zu geschulten Ehrenamtlichen, die Basiswissen zur Demenzvorsorge besitzen
- Verstärkte Vernetzung mit städtischen Stellen und möglichen Unterstützungsangeboten ab Herbst 2026
| Aspekt | Stand / Wirkung |
|---|---|
| Dauer des Angebots | rund 2 Jahre |
| Fortbildung | Teilnahme am Demenz Meet 2026 |
| Geplante Entwicklung | Ausbau/Umsetzung ab Herbst 2026 |
Für Familien im Bezirk ist es wichtig, solche lokalen Angebote zu kennen. Informationen zu Terminen, Teilnahmevoraussetzungen oder weiteren Unterstützungsleistungen sind in der Regel über die Stadtverwaltung oder die sozialen Stellen vor Ort erhältlich. Ehrenamtliche Initiativen wie das »Cafe Anka« bilden eine Brücke zwischen professionellen Diensten und den konkreten Alltagssituationen von Betroffenen.
Die Auszeichnung und das öffentliche Dankeschön machen zugleich deutlich: Lokale Senioren- und Demenzarbeit bleibt auf freiwilliges Engagement angewiesen. Die Ankündigung, das Angebot ab Herbst 2026 deutlicher in Baden umzusetzen, ist daher für viele Angehörige ein relevanter Hinweis auf verstärkte Unterstützungsmöglichkeiten im kommenden Herbst.