Die Sanierung alternder Theater- und Kulturbauten gehört zu den dringlichsten Aufgaben in der Kulturinfrastruktur Deutschlands. Am 10. Juli 2026 lädt die Hochschule für Technik Stuttgart zu einem eintägigen Symposium, das Vertreter:innen aus Planung, Bauausführung, Verwaltung und Nutzung zusammenführt, um praktikable Lösungswege zu diskutieren.
Dringlichkeit und Vernetzung
In vielen Städten stehen Bühnengebäude auf der Prioritätenliste, weil sie technisch veraltet sind und modernisierungsbedürftige Strukturen aufweisen. Die Veranstaltung will diese Herausforderung nicht isoliert betrachten, sondern als vernetztes Problemfeld: Finanzen, Bauabläufe, Vertragsmodelle und die künstlerischen Anforderungen sollen in einen fachlichen Austausch gelangen. Teilnehmer:innen aus Köln, München, Karlsruhe, Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Nürnberg und Stuttgart bringen dabei unterschiedliche Erfahrungen und Lösungsansätze ein.
Zielsetzung und Teilnehmende
Als neutrale Plattform soll das Symposium realisierbare Umsetzungsstrategien erörtern. Anwesend sein werden:
- Architekt:innen und Planer:innen,
- Bauunternehmen und Projektsteuerer,
- Nutzerinnen und Nutzer — darunter Vertreter:innen der Kultursparten —
- kunstschaffende Akteur:innen sowie Bauherren.
Der Austausch zielt darauf ab, Methoden zu finden, mit denen Kosten, Termine und Qualitäten besser eingehalten werden können. Eine besondere Rolle spielen dabei Vergabe- und Vertragsmodelle sowie die Frage, wie Bildungs- und Kulturausgaben nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Organisation und Rahmen
Das Symposium findet von 09:00 bis 17:00 Uhr in der Aula der Hochschule statt (Schellingstraße 24, 70174 Stuttgart). Die Teilnahme ist kostenfrei; Veranstalterin ist die Hochschule für Technik Stuttgart – Abteilung Hochschulkommunikation. Als Zielgruppe werden neben Fachleuten auch Journalist:innen und die interessierte Öffentlichkeit genannt.
| Datum | Ort | Zeit | Veranstalter |
|---|---|---|---|
| 10.07.2026 | Hochschule für Technik Stuttgart, Aula | 09:00–17:00 | Hochschule für Technik Stuttgart |
Erwartete Folgen
Das Symposium versteht sich als Praxisforum: Es sollen konkrete Modelle der Projektsteuerung und Vertragsgestaltung geprüft werden, die in verschiedenen Städten bereits angewendet oder erprobt wurden. Ziel ist, Erfahrungen zu verbreitern und Netzwerke zu stärken, damit anstehende Sanierungsprojekte effizienter und qualitativ gesichert abgewickelt werden können. Damit könnte das Treffen Impulse für eine nachhaltigere Pflege der kulturellen Infrastruktur liefern — vorausgesetzt, die Erkenntnisse finden in kommunalen Entscheidungsprozessen und in der Budgetplanung Gehör.
Weitere Informationen sind über die Veranstaltungsseite der Hochschule erhältlich.