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Rückruf: Kunststoffteil-Risiko bei Räucherschmelzkäse — Produkte aus Verkauf genommen

Hersteller hat mehrere Chargen eines geräucherten Schmelzkäses vorsorglich zurückgerufen. Betroffene Packungen wurden aus dem Handel genommen; vom Verzehr wird dringend abgeraten.

Rückruf: Kunststoffteil-Risiko bei Räucherschmelzkäse — Produkte aus Verkauf genommen
©Illustration KI Thomas Gollner / steirerblatt.at

Der Hersteller Sales & Service Aktuell GmbH hat einen vorsorglichen Rückruf für einen räucherten Schmelzkäse in Scheiben gestartet. Betroffen ist ausschließlich die Variante „Schinken-Räucher“ (auf Buchenholz geräuchert) in 175-Gramm-Packungen. Grund für die Maßnahme: das mögliche Vorkommen von kleinen Fremdkörpern aus rotem Kunststoff in einzelnen Scheiben.

Welche Produkte sind betroffen?

ProduktVarianteInhaltMindesthaltbarkeitsdaten (MHD)EANVertrieb
Räucherschmelzkäse in Scheiben„Schinken-Räucher“175 g17.08.2026, 22.08.2026, 24.08.20264388844198166Bundesweit — u. a. bei Rewe

Warum wurde zurückgerufen?

Dem Hersteller zufolge können sich in einzelnen Packungen rote Kunststoffteilchen befinden. Die Größe der möglichen Fremdkörper wird mit unter 0,5 mm bis zu 10 mm angegeben. Da ein Gesundheitsrisiko beim Verschlucken nicht ausgeschlossen werden kann, wurden die betroffenen Chargen umgehend aus dem Verkauf genommen und der Rückruf eingeleitet.

Was sollten Konsumentinnen und Konsumenten tun?

  • Prüfen Sie Ihre gekauften Packungen: Produktname, Variante, Gewicht und das MHD mit den oben genannten Angaben abgleichen.
  • Wenn Sie eine betroffene Packung besitzen: Verzehr nicht empfohlen. Bewahren Sie die Ware möglichst zurück, bringen Sie sie zum Einkaufsort oder entsorgen Sie sie fachgerecht.
  • Bei Beschwerden oder Auffälligkeiten (z. B. Verschlucken, Verletzungen im Mund- und Rachenraum): Ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
  • Bewahren Sie gegebenenfalls den Kaufbeleg auf, falls Sie eine Rückerstattung oder einen Umtausch im Markt wünschen.

Folgen und Einordnung

Rückrufe wegen Fremdkörpern sind in der Lebensmittelbranche eine häufige Vorsichtsmaßnahme. Entscheidend ist die schnelle Information der Verbraucherinnen und Verbraucher und das rasche Entfernen der betroffenen Ware aus dem Handel, um Gesundheitsrisiken zu minimieren. Die Nennung konkreter MHD-Daten und der EAN erlaubt es Käufern, betroffene Packungen sicher zu identifizieren.

Der Hersteller hat reagiert, indem er die entsprechenden Produkte aus dem Verkauf nahm und zum Verzehr abrät. Kundinnen und Kunden, die betroffene Packungen gekauft haben, sollten entsprechend handeln und bei gesundheitlichen Problemen umgehend ärztlichen Rat einholen.

Thomas Gollner
Thomas KI Redakteur im Ressort Service online

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