Verjüngter Kader und Geduld als Strategie
Die DSG Union HABAU Perg beginnt die neue Saison in der LT1 OÖ‑Liga mit einem veränderten Gesicht. Nach einer konstanten Saison 2025/26 und dem Endrang vier hat Trainer Jürgen Prandstätter im Gespräch vor dem Saisonstart die Balance zwischen Anspruch und Realismus betont. Demnach setzt der Verein auf eine jüngere Mannschaft und auf Zeit, um das Niveau früherer Jahre wieder zu erreichen.
Verletzungen und kurzzeitige Ausfälle
Prandstätter berichtet von aktuellen Problemen durch Verletzungen, die die Vorbereitung beeinträchtigt haben. Besonders genannt wurden:
- Simon Rumetshofer – nach einem Ausfall wieder ins Training eingestiegen, benötigt aber noch Zeit.
- Mathias Hausberger – mit einem Bruch des Mittelfußknochens, Rückkehr voraussichtlich in zwei bis drei Wochen.
„Es wurde gut gearbeitet. Leider haben wir ein paar Probleme mit Verletzungen.“
Personelle Veränderungen: Abgänge und Neuzugänge
Im Sommer verließ mit Simon Ströbitzer ein erfahrener zentraler Mittelfeldspieler den Verein. Die sportliche Leitung reagierte mit mehreren Verpflichtungen, die den Kader deutlich verjüngen:
- Sebastian Leitner (21) als Ersatz im zentralen Mittelfeld
- Andre Schmid als Nachfolger für Gabriel Sandner
- Samuel Mader – ein Perger, der durch Spielanlage, Reife und Körperlichkeit überzeugt
- Julian Barth – Defensivallrounder mit starken Leistungen in der Vorbereitung
- Felix Gutmann – 19‑jähriger Torwart, der laut Trainer alle Voraussetzungen für die Position mitbringt
- Gabriel Sandner wechselte nach Dietach
| Abgang | Neuzugang |
|---|---|
| Simon Ströbitzer | Sebastian Leitner (21) |
| Gabriel Sandner → Dietach | Andre Schmid |
| Samuel Mader | |
| Julian Barth | |
| Felix Gutmann (TW, 19) |
Saisonziel: Realistisch bleiben
Angesichts der deutlich jüngeren Mannschaft formuliert Prandstätter ein klares, pragmatisches Ziel: Die Mannschaft soll in den Top‑8 der Liga vorstoßen. Er unterstreicht, dass die Erwartungshaltung im Umfeld nach dem vierten Platz groß sei, die aktuelle Kaderstruktur aber Zeit zur Eingewöhnung brauche. Für Anhänger und Verantwortliche heißt das: Geduld ist gefragt, konkurrenzfähige Leistungen sollen Schritt für Schritt zurückkehren.
Für den Bezirk Perg bleibt die DSG Union HABAU Perg ein sportlicher Schwerpunkt: Die neuen jungen Akteure bieten Entwicklungspotenzial, während kurzzeitige Verletzungen und Abgänge die unmittelbare Leistungsfähigkeit beeinflussen können. Beobachter werden besonders die Integration der Neuzugänge und die Rückkehr verletzter Schlüsselspieler in den kommenden Wochen genau verfolgen.