Beim außerordentlichen Treffen des Verbandes Freiheitlicher und Unabhängiger Gemeindevertreter Niederösterreichs (GVV) am 3. August in Sooß haben die Delegierten einen neuen Bezirksvorstand für den Bezirk Baden bestimmt. In der Folge übernimmt Victoria Häusler aus Altenmarkt an der Triesting den Vorsitz; zum Stellvertreter wurde der Landtagsabgeordnete Peter Gerstner aus Bad Vöslau gewählt.
Ziel: Stärkere Vernetzung auf Gemeindeebene
Der neu formierte Vorstand kündigt an, die Arbeit auf Gemeindeebene zu intensivieren und die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner in den Mittelpunkt zu stellen. Laut Angaben aus dem Verband soll der Austausch zwischen den Gemeinden intensiviert werden, um Probleme vor Ort rascher zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
„Wir wollen uns auf Gemeindeebene noch stärker vernetzen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam an konkreten Lösungen für die Bürger in unseren Gemeinden arbeiten“, sagte die neu gewählte Bezirksobfrau Victoria Häusler.
Der Bezirksvorstand wird als regional breit aufgestellt beschrieben; Mitglieder kommen aus verschiedenen Gemeinden des Bezirks. Dies soll gewährleisten, dass Anliegen aus allen Teilen des Bezirks Baden Gehör finden und in die politische Arbeit eingebracht werden.
Zusammensetzung des Vorstands
Der neue Vorstand ist mit Verantwortlichen aus mehreren Gemeinden besetzt. Er nennt sich ein Team, das vor Ort aktiv werden möchte:
- Bezirksobfrau: Victoria Häusler, Altenmarkt an der Triesting
- Stellvertreter: LAbg. Peter Gerstner, Bad Vöslau
- Kassier: VzBgm. Gerhard Ullrich, Berndorf
- Schriftführerin: GR Marianne Marek, Kottingbrunn
- Presse: StR Mag. Gottfried Forsthuber, Baden
| Funktion | Name | Gemeinde |
|---|---|---|
| Bezirksobfrau | Victoria Häusler | Altenmarkt an der Triesting |
| Stellvertreter | Peter Gerstner | Bad Vöslau |
| Kassier | Gerhard Ullrich | Berndorf |
| Schriftführerin | Marianne Marek | Kottingbrunn |
| Presse | Gottfried Forsthuber | Baden |
Ausblick und Bedeutung für den Bezirk
Die Neuwahl hat zwei Aspekte, die für die Gemeinden im Bezirk relevant sind: Erstens signalisiert die Besetzung mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Orten den Anspruch, lokale Anliegen breit abzudecken. Zweitens kündigt der Vorstand eine verstärkte Zusammenarbeit auf Gemeindeebene an, was kurzfristig praktische Folgen haben könnte – etwa koordinierte Anträge an die Landesregierung, gemeinsame Initiativen in Fragen der Infrastruktur oder eine gebündelte Interessenvertretung gegenüber Behörden.
Landespolitische Unterstützung erhielt das neue Team: LAbg. Dieter Dorner überbrachte Glückwünsche und betonte die Bedeutung einer aktiven, bürgernahen Kommunalpolitik. In seinen Worten heißt es, dass die gewählten Personen für eine solche Arbeitsweise stünden und er auf eine konstruktive Zusammenarbeit freue.
Für Bürgerinnen und Bürger im Bezirk bedeutet das neue Führungsteam vor allem eines: eine Anlaufstelle, die lokal vernetzt sein will und Anliegen stärker bündeln will. Konkrete Initiativen oder Projekte, die der Vorstand als erstes angehen will, wurden beim Verbandstag nicht detailliert genannt; Betroffene sollten daher die kommunalen Gremien und die Vertreter des GVV in ihren Gemeinden beobachten, um zu prüfen, wie sich die angekündigte Vernetzung in praktisches Handeln übersetzt.