Beim ASK Voitsberg gibt es personelle Neuausrichtungen an zentralen Positionen: Nach dem Rücktritt von David Preiß als Sportdirektor und dem krankheitsbedingten Abgang des bisherigen Cheftrainers stellte der Verein nun Philipp Zulechner als neuen Cheftrainer vor. Zulechner, 36 Jahre alt, steht kurz vor dem Abschluss des maltesischen Trainerkurses zur UEFA-A-Lizenz und wechselt damit an die Seitenlinie des Voitsberger Erstligisten.
Hintergrund und Gründe für den Wechsel
Der Wechsel folgt auf mehrere überraschende Personalentscheidungen beim ASK: Zunächst legte David Preiß sein Amt als Sportdirektor nieder, anschließend musste der bisherige Cheftrainer aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten; er benötigt wegen einer schweren Knieverletzung eine erneute Operation. Vor diesem Hintergrund suchte der Klub rasch nach einem Nachfolger, der sowohl fachlich überzeugt als auch die Vereinswerte teilt.
Zur Person Philipp Zulechner
Zulechner war als aktiver Spieler in der österreichischen Bundesliga tätig und trug unter anderem das Trikot von Sturm Graz, Austria Wien und dem SC Freiburg. Nach seinem Karriereende schlug er den Weg ins Trainerfach ein. Zuletzt war Zulechner kurzzeitig beim Kremser SC als Trainer engagiert; laut Klubangaben heuerte er nun in Voitsberg an.
„Ich freue mich riesig über diese Chance und das entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Zulechner. „Für mich ist der Schritt von der ersten niederösterreichischen Landesliga in die 2. Liga etwas ganz Besonderes und gleichzeitig die Erfüllung eines persönlichen Ziels.“
Sportdirektor Sebastian Szvetits beschrieb den Neuen als den „absoluten Wunschkandidaten“, der besonders die Fähigkeit mitbringe, junge Spieler zu entwickeln und auf ein höheres Leistungsniveau zu führen. Obmann Michael Münzer hob hervor, dass Zulechner die Tugenden des Vereins verstehe und lebe.
- Alter: 36 Jahre
- Trainerlizenz: kurz vor Abschluss des maltesischen UEFA-A-Kurses
- Zuletzt: Trainer beim Kremser SC
Welche Bedeutung hat der Wechsel für Voitsberg?
Für die Menschen im Bezirk Voitsberg ist die Verpflichtung relevant, weil der ASK als lokal verankerter Verein eine zentrale Rolle im sportlichen und gesellschaftlichen Leben spielt. Die Entscheidung, einen Trainer zu holen, der junge Talente fördern soll, kann direkte Auswirkungen auf die Nachwuchsarbeit im Bezirk haben und die Perspektiven ambitionierter Spieler vor Ort verbessern. Zugleich steht der Verein vor der Herausforderung, personelle Kontinuität nach den jüngsten Abgängen wiederherzustellen.
| Aspekt | Fakt |
|---|---|
| Neuer Trainer | Philipp Zulechner |
| Alter | 36 |
| Lizenzstatus | Kurz vor Abschluss des maltesischen UEFA-A-Kurses |
| Letzte Station | Kremser SC |
Wie sich die personellen Veränderungen sportlich auswirken, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen, wenn Zulechner die Mannschaft übernimmt und seine Arbeit auf dem Platz beginnt. Der ASK Voitsberg betont, dass die Entscheidung das Ergebnis eines intensiven Auswahlprozesses gewesen sei und mit Blick auf Entwicklung und Leistungssteigerung getroffen wurde.