Großer Feuerwehreinsatz in den Morgenstunden
In Neusiedl am See kam es in der Nacht auf Sonntag zu einem Brand in einem Nebengebäude einer Diskothek. Der Alarm ging laut Einsatzberichten kurz nach 3.45 Uhr bei der Landessicherheitszentrale ein. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr stand der angeschlossene Holzzubau bereits in Vollbrand; der Feuerschein war weithin sichtbar.
Die örtliche Feuerwehr rückte mit 7 Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften aus. Durch einen raschen Löschangriff unter schwerem Atemschutz gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Hauptgebäude zu verhindern. Die Löscharbeiten dauerten etwa zweieinhalb Stunden; der Einsatz war gegen 6.20 Uhr beendet.
Personen betroffen, Brandursache noch unklar
Laut Samariterbund Burgenland und Arbeitersamariterbund wurden bei dem Einsatz zwei Personen vor Ort medizinisch versorgt. Eine Mitarbeiterin der Diskothek wurde zur weiteren Abklärung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Klinik Kittsee gebracht. Angaben zu Schwere der Verletzungen liegen derzeit nicht vor.
- Alarmzeit: kurz nach 3.45 Uhr
- Feuerwehrkräfte: 7 Fahrzeuge, ca. 30 Einsatzkräfte
- Verletzte/Versorgte: 2 Personen, eine ins Spital
- Einsatzende: gegen 6.20 Uhr
Die Brandursache war am Sonntagnachmittag noch nicht geklärt. Die zuständigen Brandermittler der Polizei haben die Untersuchungen aufgenommen.
Was die Ereignisse für Anrainer bedeuten
Für die unmittelbare Umgebung bedeutete der Vorfall eine kurzzeitige Evakuierung des Gebäudekomplexes und eine erhöhte Präsenz von Einsatzkräften. Dass das Hauptgebäude nicht in Brand geriet, schützte Gäste und Personal vor größeren Schäden. Dennoch kann Rauchentwicklung gesundheitliche Folgen haben; wer sich in der Nacht im Bereich des Einsatzes aufgehalten und Symptome wie Atembeschwerden, Husten oder Übelkeit verspürt hat, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Alarm | kurz nach 3.45 Uhr |
| Einsatzdauer | rund 2,5 Stunden (Ende gegen 6.20 Uhr) |
| Feuerwehr | 7 Fahrzeuge, ca. 30 Personen |
| Medizinisch versorgt | 2 Personen (1 ins Spital) |
Die Polizei und Feuerwehr haben ihre Arbeit vor Ort abgeschlossen. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, bei Wahrnehmungen, die für die Ermittlungen relevant sein könnten, diese der Landespolizeidirektion mitzuteilen.