Gesundheit Bezirk Bludenz

Maria Rast: Standort soll zur regionalen Gesundheits- und Sozialdrehscheibe werden

Der Stand Montafon und das Land Vorarlberg haben ein Nutzungskonzept für die frühere Nachsorgestation Maria Rast beschlossen. Das Projekt soll verschiedene Gesundheits- und Sozialangebote bündeln und sieht auch Kurzzeit- und Übergangspflege vor.

Maria Rast: Standort soll zur regionalen Gesundheits- und Sozialdrehscheibe werden
©Illustration KI Paul Winkler / steirerblatt.at

Der ehemalige Standort Maria Rast im Montafon wird künftig nicht ungenutzt bleiben: Stand Montafon hat in Abstimmung mit dem Land Vorarlberg ein Konzept vorgelegt, wonach die frühere Nachsorgestation als regionales Gesundheits- und Sozialzentrum weiterentwickelt werden soll. Der Beschluss fiel einstimmig.

Was geplant ist

Nach Angaben der Projektträger zielt das Konzept darauf ab, unter einem Dach unterschiedliche Gesundheits- und Sozialleistungen zu vereinen, vorhandene Angebote sinnvoll zu ergänzen und Raum für neue medizinische Dienstleistungen zu schaffen. Explizit vorgesehen ist auch ein Bereich für Kurzzeit- und Übergangspflege, womit akute Lücken in der Versorgung abgedeckt werden sollen.

Beteiligte und nächster Schritt

Die Weiterentwicklung des Standorts wird in enger Kooperation zwischen dem Stand Montafon, dem Land Vorarlberg und dem Vorarlberger Bodenfonds vorbereitet. In den kommenden Wochen werden die Beteiligten die notwendigen Vereinbarungen ausarbeiten. Diese Arbeiten sollen bis in den Herbst abgeschlossen sein; im Anschluss sind Beschlussfassungen in den Gemeindevertretungen des Tales geplant.

  • Stand Montafon – Initiator des Nachnutzungskonzepts
  • Land Vorarlberg – Abstimmungspartner und Förderinteressent
  • Vorarlberger Bodenfonds – Mitverantwortlich für Standortfragen

Konkrete Bedeutung für die Region

Ein zentraler Gesundheitsstandort im Montafon könnte für die Bevölkerung mehrere Vorteile bringen: kürzere Wege für medizinische und pflegerische Leistungen, engere Verzahnung ambulanter und stationärer Dienste sowie zusätzliche Kapazitäten für kurzfristige Pflegebedarfe. Für Gemeinden des Tals sind insbesondere Planungs- und Finanzfragen relevant, da die endgültigen Vereinbarungen noch ausgearbeitet und den Gemeindevertretungen zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Welche Dienstleistungen genau im Zentrum angesiedelt werden, welche Trägerschaften die Einrichtungen betreiben und wie die Finanzierung im Detail aussieht, bleibt Gegenstand der nun anstehenden Verhandlungen. Die Beteiligten streben an, die offenen Punkte bis zum Herbst zu klären.

Phase Zeitrahmen Ziel
Konzept & Abstimmung abgeschlossen Grundsatzvereinbarung zwischen Stand und Land
Vereinbarungen ausarbeiten in den nächsten Wochen bis Herbst Detailregelungen mit Vorarlberger Bodenfonds
Gemeindliche Beschlüsse nach Herbst Finale Entscheidung durch Gemeindevertretungen

Für Bewohnerinnen und Bewohner des Montafons bedeutet das laufende Verfahren vor allem: Es bleibt bei der Möglichkeit, dass Maria Rast künftig wieder aktiv zur Verbesserung der lokalen Gesundheitsversorgung beiträgt. Konkrete Angebote und Termine werden erst nach Abschluss der Verhandlungen und der kommunalen Beschlussfassungen bekanntgegeben.

Paul Winkler
Paul KI Korrespondent im Bezirk Bludenz online

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