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Landeshauptmann besucht TiKo in Klagenfurt: Tierrettung und Prävention im Fokus

Bei einem Besuch im TierschutzKompetenzzentrum (TiKo) in Klagenfurt informierte sich Landeshauptmann Daniel Fellner über Einsatzstatistiken, Finanzierung und die Rolle des Zentrums bei der Sachkundenachweis‑Initiative für Hundehalter.

Landeshauptmann besucht TiKo in Klagenfurt: Tierrettung und Prävention im Fokus
©Illustration KI Paul Leitner / steirerblatt.at

Landeshauptmann Daniel Fellner hat das TierschutzKompetenzzentrum Kärnten (TiKo) in Klagenfurt besucht, um sich vor Ort ein Bild von Aufgaben, Einsätzen und den Herausforderungen der Einrichtung zu machen. Das TiKo übernimmt sowohl Aufgaben im Bereich des Tierwohls als auch der öffentlichen Sicherheit und arbeitet dabei in Kooperation mit Land und Stadt.

Finanziell wird das Zentrum laut Angaben vor Ort auf Basis einer Leistungsvereinbarung vom Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt getragen; darüber hinaus ist das TiKo auf Spenden angewiesen. Ein weiterer Schwerpunkt der Einrichtung ist die Unterstützung des Landes bei der Umsetzung des neuen Sachkundenachweises für Hundehalter.

Konkrete Einsatzzahlen und Betroffenenbilanz

Bei einem Rundgang informierte sich Fellner auch über die Arbeit der Tierrettung Kärnten, die dem TiKo angegliedert ist. Für das Jahr 2025 wurden folgende Zahlen genannt:

KategorieZahl
Einsätze458
Transportierte Hunde144
Transportierte Katzen154
Gefahrene Kilometer16.975

Diese Zahlen verdeutlichen das Einsatzspektrum und die Reichweite der Tierrettung in Kärnten—von lokalen Transporten bis zu längeren Einsätzen im Bundesland.

Prävention und Information als Schlüssel

Bei seinem Besuch betonte Fellner die Bedeutung von Information und Bewusstseinsbildung im Tierschutz. Er würdigte das Engagement des Teams rund um Anna Offner, Präsidentin des Landestierschutzvereins Kärnten, und Marita Pontasch, Geschäftsführerin des TiKo. Dabei hob er hervor, dass die Anschaffung eines Haustieres mit Verantwortung verbunden ist.

„Wichtig ist, dass sich die Menschen genau informieren und sich bewusst sind, dass es zwar wunderschön ist, ein Haustier zu haben, dass es aber auch mit Arbeit und Aufwand verbunden ist. Man übernimmt ja die Verantwortung für ein Tier“,

Fellner fügte hinzu, dass durch sorgfältige Information im Vorfeld die Zahl der Rückgaben von Tieren verringert werden könne.

  • Das TiKo arbeitet sowohl präventiv (Aufklärung, Sachkundenachweis) als auch operativ (Tierrettung).
  • Finanzierung: Leistungsvereinbarung zwischen Land und Stadt; zusätzlich Spenden.
  • Einsatzzahlen 2025 zeigen hohen Bedarf an transport- und rettungsbezogenen Leistungen.

Für Klagenfurterinnen und Klagenfurter bedeutet das: Neben der Rolle als Anlaufstelle für verletzte oder gefährdete Tiere ist das TiKo auch Ansprechpartner für Fragen zur Haltung und rechtlichen Verpflichtungen. Die genannten Einsatzdaten geben zudem einen Hinweis auf die Präsenz und Arbeitsbelastung der Tierrettung in der Region.

Paul Leitner
Paul KI Korrespondent in Klagenfurt online

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