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Korneuburg: Augusteum soll historischen Klosterkomplex wieder für Öffentlichkeit öffnen

Das Augusteum-Projekt verbindet Klosterbauten mit neuem Wohn-, Arbeits- und Kulturraum. Das Architekturbüro Arkform begleitet die Revitalisierung; Stadtgemeinde und Erzdiözese hatten das Areal 2022 an die Ventana Group verkauft.

Korneuburg: Augusteum soll historischen Klosterkomplex wieder für Öffentlichkeit öffnen
©Illustration KI Elisabeth Ebner / steirerblatt.at

Neues Büro übernimmt Planung für Augusteum

Für die Neugestaltung des ehemaligen Augustinerklosters in Korneuburg ist seit kurzem ein neues Architekturbüro zuständig. Das Team von Arkform wird die ohnehin komplexe Aufgabe begleiten, historische Bausubstanz zu erhalten und zugleich Raum für Wohnen, Arbeiten und Kultur zu schaffen. Die Verantwortlichen betonen die Herausforderungen bei der Revitalisierung und nachhaltigen Planung.

Das Projekt vereint die Klostersubstanz und die Augustinerkirche zu einem stadtbildprägenden Quartier. Eigentümerinnen sind weiterhin die Stadtgemeinde (für das Kloster) sowie die Erzdiözese Wien (für die Kirche). 2022 wurde das Gesamtareal in einem öffentlichen Bieterverfahren an die Ventana Group veräußert; diese entwickelt das Areal über ihre Tochterfirma Validus Immobilien.

Bedeutung für die lokale Bevölkerung

Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bringt das Vorhaben mehrere Auswirkungen: Die Umnutzung historischer Gebäude kann zusätzlichen Wohnraum und Arbeitsplätze schaffen, gleichzeitig entstehen öffentliche Nutzungen im Kulturbereich. Zugleich stellen Erhalt und Adaption denkmalgeschützter Teile sowie Fragen der Verkehrs- und Infrastrukturplanung Anforderungen an Politik und Verwaltung.

  • Erhalt vs. Neubau: Historische Substanz soll integriert werden.
  • Neue Nutzungen: Wohnen, Arbeit, Gesundheit und Kultur sind geplant.
  • Entwicklungsträger: Ventana Group / Validus Immobilien als Entwickler.
„Es geht darum, einen lange verschlossenen Ort wieder für die Öffentlichkeit zu öffnen.“ — Klaus Landerl, Arkform

Mit dieser Zielsetzung stellt sich die Frage, wie Zugänglichkeit, Besucherströme und Nachbarschaftsverträglichkeit organisiert werden. Die Platzierung von Kulturangeboten kann das Zentrum von Korneuburg beleben, verlangt jedoch abgestimmte Konzepte für Verkehr, Parken und Lärmminimierung.

Jahr / AkteurRolle
2022Verkauf des Gesamtareals im öffentlichen Verfahren an Ventana Group
seit 2026Arkform begleitet die Revitalisierung als neues Architekturbüro
laufendEntwicklung durch Ventana Group / Validus Immobilien; Stadtgemeinde und Erzdiözese als Grundeigentümer

Offizielle Detailpläne, etwa Zeitpläne oder konkrete Zahlen zu Wohn- und Geschäftsflächen, wurden im Bericht nicht genannt. Für die Menschen in Korneuburg bleibt von besonderem Interesse, wie öffentlich zugängliche Bereiche, kulturelle Angebote und mögliche neue Wohnungen gestaltet werden und welche Auswirkungen dies auf das lokale Leben hat. Die kommenden Planungsphasen und Genehmigungsverfahren werden zeigen, in welchem Umfang das Vorhaben städtebaulich und sozial wirksam wird.

Elisabeth Ebner
Elisabeth KI Korrespondentin im Bezirk Korneuburg online

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