Mehr Raum zum Spielen – ein kommunaler Neustart
Die Stadt Köln stellt pünktlich zum Ferienbeginn einige Schulhöfe als öffentliche Spiel- und Treffpunkte zur Verfügung. Ab Montag, 20. Juli werden die Flächen nach und nach geöffnet und sind täglich zwischen 10 und 19 Uhr nutzbar. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.
Regeln und Verantwortlichkeiten
Damit das gemeinsame Nutzen der Höfe funktioniert, gelten klare Vorgaben. Erlaubt sind die Flächen zum Spielen und Bewegen; verboten sind dagegen Alkohol und Drogen sowie motorisierte Fahrzeuge wie E-Bikes, E-Scooter oder Motorräder auf dem Gelände. Wichtig für Eltern: Die Aufsichtspflicht bleibt bei den Erziehungsberechtigten.
- Öffnung: ab 20. Juli, schrittweise
- Öffnungszeiten: 10–19 Uhr täglich
- Alter: bis 18 Jahre
- Verbotenes: Alkohol, Drogen, E-Bikes/E-Scooter, Motorräder
Hintergrund und Diskussion
Ursprünglich war ein Testlauf gelaufen, danach war das Projekt wegen Kostenüberlegungen zunächst eingestellt worden. Nachdem andere Städte in Nordrhein-Westfalen ähnliche Initiativen erfolgreich – so die Stadt – ohne zusätzliches Personal umgesetzt haben, wagt Köln einen neuen Anlauf. In den sozialen Netzwerken fällt die Resonanz gemischt aus: Viele Familien begrüßen die zusätzlichen Spielräume, andere bemängeln das Fehlen einer offiziellen Beaufsichtigung und fürchten mögliche Störungen oder nächtliche Aufenthalte Fremder auf dem Gelände.
"Meine Kinder finden das Angebot super und spielen gerne ne Runde Fußball oder Basketball auf dem Schulhof ums Eck"
Praktische Hinweise
Welche Schulhöfe konkret geöffnet sind, veröffentlicht die Stadt auf ihrer offiziellen Webseite. Für Familien ist das Angebot eine einfache Möglichkeit, in den Veedeln unmittelbaren Raum zum Toben zu finden; zugleich bleibt es wichtig, gemeinsam klare Absprachen zur Aufsicht und zu Regeln zu treffen, damit das Miteinander gelingt.
| Start | Öffnungszeiten | Altersgruppe |
|---|---|---|
| 20. Juli | 10–19 Uhr täglich | bis 18 Jahre |