Großeinsatz an der Grenze zwischen Niederösterreich und Wien
Am Dienstagnachmittag steht das Lobau-Gebiet bei Groß-Enzersdorf im Bezirk Gänserndorf im Fokus eines umfangreichen Feuerwehreinsatzes. Ein Vegetationsbrand hat sich laut Einsatzmeldungen auf einer Fläche von etwa 18 Hektar ausgebreitet und betrifft Gebiete in Niederösterreich und Wien. Die Lage erfordert den Einsatz zahlreicher Kräfte und spezieller Unterstützung durch Fluggeräte.
Ressourcen und Gefahrenlage
Die Einsatzleitung meldet die Alarmierung zahlreicher Einheiten. Konkret sind nach aktuellen Angaben rund 300 Einsatzkräfte aus Niederösterreich sowie weitere 24 Kräfte aus Wien vor Ort. Zudem waren zahlreiche Zivilorganisationen und Sonderkräfte im Einsatz, darunter das Rote Kreuz und Einheiten der Betriebsfeuerwehr.
- Betroffene Fläche: ca. 18 Hektar
- Einsatzkräfte: rund 300 aus NÖ, 24 aus Wien
- Weitere Einheiten: rund 20 Feuerwehren, Rotkreuz-Mitarbeiter, Hubschrauber des Innenministeriums, Flugdienst
Die Löschmaßnahmen wurden durch die Hitze, dichten Bewuchs und Schwierigkeiten bei der Wasserzufuhr zusätzlich erschwert. Zur Unterstützung wurden Löschflugzeuge angefordert; für diese musste Kerosin in das Einsatzgebiet gebracht werden. Zwei Hubschrauber des Innenministeriums waren ebenfalls aktiv.
„Auch die große Hitze ist eine Herausforderung“, sagte Klaus Stebal, Sprecher des Landesfeuerwehrverbands Niederösterreich, nach der Alarmierung gegenüber noe.ORF.at.
Absperrungen, Sicherheitsmaßnahmen und Versorgung
Rettung und Polizei sicherten den Bereich großräumig ab. Vor Ort wurden nahegelegene Gasstationen vorsorglich gesichert. Das Rote Kreuz Niederösterreich stellte unter anderem Verpflegung für die eingesetzten Feuerwehrmitglieder bereit: rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten die Mannschaften.
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Betroffene Fläche | ca. 18 Hektar |
| Einsatzkräfte (NÖ) | rund 300 |
| Einsatzkräfte (Wien) | 24 |
Was das für Anrainer bedeutet
Für die Bevölkerung in und rund um Groß-Enzersdorf bedeutet ein solcher Brand vor allem: mögliche großräumige Absperrungen, Einschränkungen im Zugangsbereich zur Lobau und sichtbare Rauchentwicklung. Die Dauer der Sperren sowie die genaue Brandursache waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch unklar. Anwohnerinnen und Anwohner sollten auf Durchsagen der Einsatzkräfte, lokale Warnmeldungen und Verkehrsinformationen achten und Bereiche entlang der Grenze zu Wien meiden, soweit dies möglich ist.
Die Entwicklung hängt zusätzlich von Windrichtung und weiterer Witterung ab. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin daran, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und kritische Infrastrukturen zu schützen.