Praktische Einblicke in den Klinikalltag
Auch in diesem Sommer bietet das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf Jugendlichen aus der Region die Gelegenheit, erste berufliche Praxis zu sammeln. Insgesamt sind 22 Ferialarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer im Einsatz. Die Einsätze erstrecken sich über die Monate Juli und August und decken mehrere Funktionsbereiche des Hauses ab.
Die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in folgenden Bereichen eingesetzt:
- Küche
- Gebäudeinstandhaltung
- Sekretariate
- Zentraleinkauf
- Betriebliche Kinderbetreuung
- Medizinischer Hol- und Bringdienst
Für viele der Jugendlichen ist ein solches Ferialpraktikum nicht nur eine Einkommensquelle für die Sommermonate, sondern vor allem eine wichtige Orientierungshilfe bei der Berufswahl. Sie erhalten Einblick in Abläufe, Arbeitsanforderungen und Teamstrukturen innerhalb einer großen Gesundheitseinrichtung – Erfahrungen, die sich bei späteren Ausbildungs- oder Studienentscheidungen auszahlen können.
„Wir freuen uns sehr über das Interesse der Jugendlichen, den Klinikalltag kennenzulernen. Sie zeigen sich engagiert, lernbereit und offen und sind zugleich eine wichtige Unterstützung für unser Personal in der Sommerzeit“, betont Kaufmännischer Direktor Florian Trummer.
Aus dem Bezirk Gänserndorf sind namentlich drei Ferialarbeitnehmer gemeldet: Jeanette Hochhauser (Niederabsdorf) sowie David Kratzer und Alexander Schuster (Zistersdorf), die im Juli im Klinikum tätig sind. Die Nennung konkreter Namen unterstreicht die lokale Verankerung des Programms und macht die Initiative für Familien und Gemeinden im Bezirk unmittelbar nachvollziehbar.
Konkrete Bedeutung für Personal und Region
Die Einbindung von Jugendlichen entlastet im Sommer den regulären Betrieb; gleichzeitig gewinnen junge Menschen realistische Eindrücke von Berufen im Gesundheitswesen und der Verwaltung. Für das Klinikum ist dies eine Möglichkeit, potenzielle Auszubildende früh kennenzulernen. Für die Familien im Bezirk bedeutet es, dass Jugendliche in ihrer Heimatregion sinnvolle Beschäftigungen finden und Berufsperspektiven entdecken können.
Nachfolgend eine kurze Übersicht der verfügbaren Informationen:
| Feld | Angabe |
|---|---|
| Anzahl Ferialstellen | 22 |
| Einsetzungsmonat(e) | Juli und August |
| Genannte Jugendliche aus Bezirk | Jeanette Hochhauser, David Kratzer, Alexander Schuster |
| Wesentliche Einsatzbereiche | Küche, Instandhaltung, Sekretariate, Zentraleinkauf, Kinderbetreuung, Hol- und Bringdienst |
Eltern, Lehrbetriebe und Schulen im Bezirk können solche Programme gezielt empfehlen, da sie wertvolle Orientierung für Jugendliche bieten. Für Jugendliche gilt: Ein Ferialjob im Klinikum kann praktische Fähigkeiten und ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag vermitteln – unabhängig davon, ob später eine Karriere im Gesundheitswesen angestrebt wird.
Langfristig könnte die regelmäßige Einbindung von Ferialkräften auch dazu beitragen, regionale Fachkräfte besser zu binden, da junge Menschen frühzeitig Kontakte in lokalen Einrichtungen knüpfen und mögliche Ausbildungspfade vor Ort kennenlernen.