Nachbarschaftshilfe wächst — Ehrenamtliche werden dringend benötigt
Das Projekt Zeitpolster hat seit Jänner 2026 seine Arbeit in der Stadt Korneuburg aufgenommen und weitet sein Angebot derzeit auf benachbarte Gemeinden aus. Träger und Koordinatoren berichten, dass die Nachfrage nach praktischer Unterstützung im Alltag stetig steigt. Aktuell werden bereits 15 Menschen betreut; ihnen stehen 12 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Seite. Fast täglich gehen neue Anfragen ein.
Das Team um Elfriede Hollanek und Mario Kreiner sucht daher zusätzliche Freiwillige, die sich in verschiedenem Umfang engagieren möchten. Die Einsatzfelder sind bewusst niedrigschwellig formuliert: Einkaufen, Begleitung zu Arztterminen oder einfach Zeit zum Reden — Angebote, die vielen Menschen im Alltag direkte Lebensqualität zurückgeben.
Wo Hilfe angeboten wird
Das Angebot des Projekts richtet sich nicht nur an die Stadt Korneuburg, sondern umfasst bereits die Gemeinden Bisamberg, Langenzersdorf und Leobendorf. Damit deckt Zeitpolster Teile des Bezirkes Korneuburg ab und reagiert auf lokale Bedürfnisse, die sich besonders durch den demografischen Wandel und die wachsende Nachfrage nach Unterstützungsleistungen verstärken.
- Gemeinden: Korneuburg, Bisamberg, Langenzersdorf, Leobendorf
- Betreute Personen: 15
- Freiwillige Helferinnen und Helfer: 12
- Start der lokalen Tätigkeit: Jänner 2026
Was für Freiwillige wichtig ist
Freiwilliges Engagement im Rahmen von Zeitpolster erfordert keine professionelle Ausbildung; entscheidend sind Zuverlässigkeit, Einfühlungsvermögen und Zeit. Die Einsätze sind flexibel gestaltbar und richten sich nach den Bedürfnissen der unterstützten Personen. Für viele Interessierte ist dies eine Möglichkeit, vor Ort konkret Hilfe zu leisten, soziale Kontakte zu stärken und Nachbarschaftshilfe praktisch umzusetzen.
| Aspekt | Aktueller Stand |
|---|---|
| Betreute | 15 |
| Freiwillige | 12 |
| Start | Jänner 2026 |
| Region | Korneuburg, Bisamberg, Langenzersdorf, Leobendorf |
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bedeutet das erweiterte Angebot: Wer kurzfristig Unterstützung benötigt, hat künftig bessere Chancen, Hilfe zu finden. Für potenzielle Ehrenamtliche bietet sich eine konkret spürbare Möglichkeit, lokal Verantwortung zu übernehmen.
Interessentinnen und Interessenten, die sich einzeln oder in Kleingruppen engagieren möchten, können sich beim Zeitpolster-Team melden. Namen der Ansprechpartner sind bekannt: Elfriede Hollanek und Mario Kreiner koordinieren die Einsätze und nehmen Anfragen entgegen.
Die schnelle Zunahme der Anfragen zeigt, dass Projekte wie Zeitpolster eine relevante Lücke im Versorgungsnetz des Bezirks schließen können. Eine breitere Beteiligung von Freiwilligen würde die Erreichbarkeit und Kontinuität der Unterstützung für ältere, alleinstehende oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen verbessern.