Plötzliches Ende einer Ära in Newcastle
Bei Newcastle United hat sich offenbar ein überraschendes Kapitel aufgeschlagen: Nach Informationen mehrerer Medienquellen soll Eddie Howe sein Amt als Cheftrainer niedergelegt haben. Howe, der zuletzt noch öffentlich einen Verbleib am St. James’ Park angedeutet hatte, habe seine Haltung geändert. Als mögliche Ursache werden unter anderem Spielerabgänge von Leistungsträgern genannt.
Jaissle als logische Lösung
Der Klub soll bereits Vorsorge getroffen haben: In fortgeschrittenen Gesprächen steht demnach Matthias Jaissle, ein 38-jähriger deutscher Trainer mit österreichischer Vergangenheit, als Kandidat bereit. Jaissle ist aktuell bei Al-Ahli in der Saudi Pro League unter Vertrag und wird von denselben Eigentümerstrukturen getragen, die auch hinter Newcastle stehen.
- Eddie Howe (48) hatte nach Saisonende ursprünglich den Verbleib bestätigt.
- Verkäufe von Stammspielern wie Sandro Tonali und Anthony Gordon werden als ein Faktor für Howes Entscheidung genannt.
- Matthias Jaissle ist wegen seiner Erfolge bei Salzburg und Al-Ahli als Nachfolger im Gespräch.
Bilanz des möglichen Nachfolgers
Jaissles Vita dürfte auch den Fans in Österreich bekannt sein: Zwischen Sommer 2021 und Sommer 2023 stand er in Salzburg an der Seitenlinie und holte dort unter anderem Meistertitel und nationalen Pokal. Seine Zeit in Saudi-Arabien ist ebenfalls von Erfolgen geprägt.
| Station | Erfolge (aus Quelle) |
|---|---|
| Red Bull Salzburg (2021–2023) | 2 Meistertitel, 1 ÖFB-Cup |
| Al-Ahli | Asiatische Champions League 2025, 2026 |
Auswirkungen und Kontext
Ein solcher Wechsel hätte weitreichende Konsequenzen: sportlich für Newcastle, das sich auf die kommende Saison vorbereitet, und strukturell angesichts der gemeinsamen Eigentümerschaft durch den saudi-arabischen Staatsfonds. Für Jaissle würde der Schritt zurück in die Premier League einen weiteren Karrieresprung bedeuten; für die englische Liga wäre es die Verpflichtung eines Trainers mit bewiesener Erfolgsbilanz in unterschiedlichen Wettbewerben.
Ob und wann der Wechsel finalisiert wird, bleibt abzuwarten. Der Klub befindet sich laut Berichten in konkreten Verhandlungen, die zeitnah zu einem offiziellen Statement führen könnten. Bis dahin bleibt Newcastle ein Verein im Umbruch – und Österreichs Trainerkader hat erneut einen Namen, den es international zu beobachten gilt.