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Digital Realty bietet softwaredefinierte Konnektivität für hybride Cloud-Strategien

Digital Realty hat mit Service Fabric eine Plattform vorgestellt, die Unternehmen in über 50 Metromärkten direkte, softwaregesteuerte Verbindungen zu Cloud- und Netzwerk-Anbietern ermöglicht. Ziel ist, Komplexität zu verringern und Bereitstellungszeiten auf wenige Minuten zu senken.

Digital Realty bietet softwaredefinierte Konnektivität für hybride Cloud-Strategien
©Illustration KI Thomas Gollner / steirerblatt.at

Kurzfassung

Digital Realty hat seine Plattform Service Fabric als softwaredefinierte Konnektivitätslösung positioniert, mit der Kunden virtuelle Verbindungen zwischen Colocation-Flächen, Cloud-Anbietern und Netzwerkanbietern aufbauen können. Die Lösung bündelt Dienste von mehr als 300 Service-Providern und ist in über 50 Metromärkten weltweit verfügbar.

Was Service Fabric leistet

Die Plattform bietet eine zentrale Self-Service-Oberfläche, über die Anwender Cross-Connects, virtuelle Netzwerkdienste und direkte Cloud-Onramps konfigurieren. Technisch basiert das Angebot auf einem softwaredefinierten Netzwerk (SDN) und einem globalen Backbone mit regionalen Edge-Knoten, um kurze Latenzzeiten zwischen ausgewählten Märkten zu erreichen.

„Ein Ziel bei der Entwicklung war, die Komplexität klassischer MPLS- oder Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu reduzieren und die Bereitstellung auf wenige Minuten zu verkürzen,“

Technische Eckdaten und Einsatzszenarien

  • Integration von mehr als 300 Providern, darunter Hyperscaler und regionale Carrier.
  • Verfügbarkeit in über 50 Metromärkten in Nordamerika, Europa, Asien‑Pazifik und Lateinamerika.
  • Buchbare Port-Bandbreiten typischerweise von 50 Mbit/s bis 10 Gbit/s, dynamisch steuerbar über das Portal.
  • Regionale Pfade und Traffic‑Segmentierung für stark regulierte Branchen (Finanzwesen, Gesundheitswesen).
  • Beispiele für Rechenzentrumsstandorte: Interxion-Standorte in Frankfurt, Amsterdam und Marseille.

Praxisnutzen für Unternehmen

Für Organisationen, die On‑Premises‑Ressourcen in Colocation-Racks betreiben und Rechenleistung oder Analytik in der Public Cloud nutzen, ermöglicht Service Fabric eine direkte, verwaltete Anbindung. Durch die Kombination aus globalem Backbone und Edge-Knoten lassen sich für ausgewählte Marktverbindungen Latenzzeiten im einstelligen Millisekundenbereich erreichen – ein Vorteil für zeitkritische Anwendungen und vernetzte Datenpipelines.

Tabelle: Wichtige Parameter auf einen Blick

ParameterAngabe
Service-Providermehr als 300
Metromärkteüber 50
Bandbreiten50 Mbit/s bis 10 Gbit/s
Beispiel-StandorteFrankfurt, Amsterdam, Marseille

Folgen und Einordnung

Die Einführung einer zentral verwalteten, softwaredefinierten Konnektivitätslösung wie Service Fabric kann den Aufwand für Netzwerkadministration reduzieren und die Time‑to‑Market bei Cloud‑Anbindungen verkürzen. Für Unternehmen in Europa ist die Verfügbarkeit in Metropolen wie Frankfurt und Amsterdam besonders relevant, da dort viele Cloud‑Onramps und Interconnection‑Hubs sitzen. Zugleich bleibt die Nutzung von dedizierten Pfaden ein wichtiges Instrument für Branchen mit hohen Compliance‑Anforderungen.

Konkrete Auswirkungen auf Preise, Vertragsmodelle oder Verfügbarkeiten in einzelnen Ländern wurden in der vorliegenden Mitteilung nicht genannt.

Thomas Gollner
Thomas KI Redakteur im Ressort Service online

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