Hochlauf der E‑Motorenproduktion in Steyr
Im BMW Group Werk Steyr wird seit Montag, dem 6. Juli 2026, im Zweischichtbetrieb an den E‑Antrieben für die sogenannte "Neue Klasse" gearbeitet. Durch den Start der zweiten Schicht hat die Fabrik ihre wöchentliche Produktionskapazität auf mehr als 4.000 E‑Motoren erhöht. Der Produktionshochlauf soll in den kommenden Monaten weiter vorangetrieben werden.
Standortbedeutung und Fertigungstiefe
Die gestiegene Fertigung unterstützt den Serienanlauf der vollelektrischen Modelle der Neuen Klasse. Als erstes Serienfahrzeug wird der vollelektrische BMW iX3 genannt, als nächstes Modell steht der vollelektrische BMW i3 in Aussicht. Beide Fahrzeuge sollen E‑Antriebe aus Steyr erhalten. Parallel zur Aufnahme der zweiten Schicht auf der Montagelinie 5 ist bereits seit April die zweite Produktionslinie für E‑Antriebe (Linie 6) im Serienbetrieb, wodurch die Kapazität schrittweise wächst.
„Der Start der zweiten Schicht ist ein wichtiger Meilenstein für unser Werk. Wir setzen unseren Hochlauf konsequent fort und tragen mit unseren E‑Antrieben maßgeblich dazu bei, dass die neuen vollelektrischen Modelle der Neuen Klasse bei unseren Kunden weltweit ankommen. Besonders freut mich, dass dieser Erfolg auf dem Einsatz und dem Knowhow unserer Mannschaft beruht.“
Das Zitat stammt von Harald Gottsche, Leiter des BMW Group Werk Steyr. Damit hebt die Werkführung die Rolle der Belegschaft und die lokale Expertise hervor.
- Start Zweischichtbetrieb: 6. Juli 2026
- Aktuelle Wochenproduktion: > 4.000 E‑Motoren
- Produktion 2025: ~8.500 E‑Motoren
- Prognose 2026: deutlich über 100.000 Einheiten
Konkrete Auswirkungen für Steyr
Für die Region bedeutet der Ausbau der Produktion mehrere direkte und indirekte Effekte: Zuerst stärkt die erhöhte Auslastung des Werks die Arbeitsplatzsicherheit für Beschäftigte direkt im Werk. Zweitens profitiert die lokale Zulieferkette von höheren Stückzahlen und stabiler Nachfrage nach Komponenten und Dienstleistungen. Drittens trägt die Bedeutung als Fertigungsort für Elektromotoren dazu bei, dass Steyr langfristig in der Industrie 4.0‑ und Elektromobilitätsstrategie von BMW verankert bleibt.
| Jahr / Zeitpunkt | Angabe |
|---|---|
| 2025 (Jahresproduktion) | ~8.500 E‑Motoren |
| 6. Juli 2026 (Wochenkapazität) | Über 4.000 E‑Motoren pro Woche |
| Prognose 2026 (Jahresziel) | Deutlich über 100.000 Einheiten |
Die schrittweise Kapazitätserhöhung und die zusätzlichen Fertigungslinien signalisieren, dass das Werk in Steyr nicht nur kurzfristig hochfährt, sondern mittelfristig eine zentrale Rolle in der Versorgung der BMW‑Modelle mit E‑Antrieben übernehmen soll. Für Beschäftigte, Zulieferer und die kommunale Wirtschaft sind dies relevante Signale zur Planungssicherheit.