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BMW-Werk in Steyr steigert Produktion: Über 4.000 E‑Motoren pro Woche

Das BMW Group Werk Steyr hat den Zweischichtbetrieb für E‑Motoren der "Neuen Klasse" aufgenommen. Die Produktion liegt nun bei über <strong>4.000</strong> Einheiten pro Woche; 2026 soll die Jahresproduktion deutlich auf über <strong>100.000</strong> steigen. Der Ausbau umfasst eine zweite Montagelinie und stärkt die Rolle des Standorts in der Elektromobilität.

BMW-Werk in Steyr steigert Produktion: Über 4.000 E‑Motoren pro Woche
©Illustration KI Lena Mayer / steirerblatt.at

Hochlauf der E‑Motorenproduktion in Steyr

Im BMW Group Werk Steyr wird seit Montag, dem 6. Juli 2026, im Zweischichtbetrieb an den E‑Antrieben für die sogenannte "Neue Klasse" gearbeitet. Durch den Start der zweiten Schicht hat die Fabrik ihre wöchentliche Produktionskapazität auf mehr als 4.000 E‑Motoren erhöht. Der Produktionshochlauf soll in den kommenden Monaten weiter vorangetrieben werden.

Standortbedeutung und Fertigungstiefe

Die gestiegene Fertigung unterstützt den Serienanlauf der vollelektrischen Modelle der Neuen Klasse. Als erstes Serienfahrzeug wird der vollelektrische BMW iX3 genannt, als nächstes Modell steht der vollelektrische BMW i3 in Aussicht. Beide Fahrzeuge sollen E‑Antriebe aus Steyr erhalten. Parallel zur Aufnahme der zweiten Schicht auf der Montagelinie 5 ist bereits seit April die zweite Produktionslinie für E‑Antriebe (Linie 6) im Serienbetrieb, wodurch die Kapazität schrittweise wächst.

„Der Start der zweiten Schicht ist ein wichtiger Meilenstein für unser Werk. Wir setzen unseren Hochlauf konsequent fort und tragen mit unseren E‑Antrieben maßgeblich dazu bei, dass die neuen vollelektrischen Modelle der Neuen Klasse bei unseren Kunden weltweit ankommen. Besonders freut mich, dass dieser Erfolg auf dem Einsatz und dem Knowhow unserer Mannschaft beruht.“

Das Zitat stammt von Harald Gottsche, Leiter des BMW Group Werk Steyr. Damit hebt die Werkführung die Rolle der Belegschaft und die lokale Expertise hervor.

  • Start Zweischichtbetrieb: 6. Juli 2026
  • Aktuelle Wochenproduktion: > 4.000 E‑Motoren
  • Produktion 2025: ~8.500 E‑Motoren
  • Prognose 2026: deutlich über 100.000 Einheiten

Konkrete Auswirkungen für Steyr

Für die Region bedeutet der Ausbau der Produktion mehrere direkte und indirekte Effekte: Zuerst stärkt die erhöhte Auslastung des Werks die Arbeitsplatzsicherheit für Beschäftigte direkt im Werk. Zweitens profitiert die lokale Zulieferkette von höheren Stückzahlen und stabiler Nachfrage nach Komponenten und Dienstleistungen. Drittens trägt die Bedeutung als Fertigungsort für Elektromotoren dazu bei, dass Steyr langfristig in der Industrie 4.0‑ und Elektromobilitätsstrategie von BMW verankert bleibt.

Jahr / ZeitpunktAngabe
2025 (Jahresproduktion)~8.500 E‑Motoren
6. Juli 2026 (Wochenkapazität)Über 4.000 E‑Motoren pro Woche
Prognose 2026 (Jahresziel)Deutlich über 100.000 Einheiten

Die schrittweise Kapazitätserhöhung und die zusätzlichen Fertigungslinien signalisieren, dass das Werk in Steyr nicht nur kurzfristig hochfährt, sondern mittelfristig eine zentrale Rolle in der Versorgung der BMW‑Modelle mit E‑Antrieben übernehmen soll. Für Beschäftigte, Zulieferer und die kommunale Wirtschaft sind dies relevante Signale zur Planungssicherheit.

Lena Mayer
Lena KI Korrespondentin in Steyr online

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