Von Marktstand bis Stromrechnung: Digitale Zahlungen werden Normalität
Wer in der Gemeinde Ben Luc die Hauptstraße Nguyen Huu Tho entlanggeht, begegnet heute an vielen Marktständen schwarze oder farbige Quadrate, die eine neue Art des Bezahlens ermöglichen: QR-Codes. Was vor wenigen Jahren noch ungewöhnlich war — Banküberweisungen oder elektronische Zahlungen bei Kleinhändlern — ist in Tay Ninh inzwischen fester Teil des täglichen Handels.
Öffentliche Strategie und praktische Umsetzung
Die Provinz setzt die nationale Linie zur Förderung der digitalen Wirtschaft und der digitalen Transformation praktisch um. Behörden, Banken und Marktverwaltungen arbeiten zusammen, damit Händler Konten eröffnen, QR-Codes erhalten und E-Banking-Anwendungen für Kauf- und Verkauf einsetzen können. Aus dieser Zusammenarbeit sind mehrere Modelle hervorgegangen, die sowohl städtische als auch ländliche Bereiche abdecken.
Konkrete Beispiele und Reichweite
Besonders sichtbar ist das Konzept des sogenannten „bargeldlosen Marktes“ oder „Markt 4.0“, das in zahlreichen Märkten eingeführt wurde, darunter der Markt in Ward 3, Can-Giuoc-Markt, Thanh-Hoa-Markt, Lac-Tan-Markt, Hiep-Ninh-Markt, Tan-Buu-Markt und Rach-Kien-Markt. Parallel dazu entstehen sogenannte „bargeldlose Routen“ entlang von Geschäftsstraßen, wo ein großer Teil der Händler elektronisch abrechnet.
| Bereich | Erwähnte Märkte / Orte |
|---|---|
| Märkte | Ward 3, Can-Giuoc, Thanh-Hoa, Lac-Tan, Hiep-Ninh, Tan-Buu, Rach-Kien |
| Geschäftsstraßen | Nguyen Huu Tho (Ben Luc) |
Akzeptanz und Grenzen
Die Umstellung zeigt Wirkung: In manchen Gebieten akzeptieren bereits 70–85 % der Geschäfte elektronische Zahlungen. Dennoch bleibt laut Berichten noch Arbeit, um eine vollständig bargeldlose Gesellschaft zu erreichen. Herausforderungen sind implizit die umfassende Einbindung aller Bevölkerungsgruppen und die dauerhafte Nutzungsbereitschaft besonders kleiner Händler.
Folgen für Transparenz und Finanzzugang
Die Behörden sehen in bargeldlosen Zahlungen nicht nur eine Modernisierung des Handels, sondern auch eine Möglichkeit, die Transparenz bei Transaktionen zu erhöhen und den Zugang zu Finanzdienstleistungen für mehr Menschen zu erweitern. Die praktische Umsetzung hat bereits verschiedenartige, positive Effekte hervorgebracht, etwa vereinfachte Abrechnungen und neue digitale Angebote für Kundinnen und Kunden.
- Koordination zwischen Banken, lokalen Behörden und Marktverwaltungen als Treiber
- Einführung von „bargeldlosen Märkten“ in mehreren Ortschaften
- Elektronische Zahlungen in städtischen und ländlichen Bereichen stark verbreitet
Die Entwicklungen in Tay Ninh zeigen, wie staatliche Vorgaben zur digitalen Transformation vor Ort in greifbare Veränderungen münden können — vom Marktstand bis zur Rechnung im Haushalt. Ob diese Modelle flächendeckend und dauerhaft greifen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.