Gegen 13.40 Uhr geriet am Sonntagnachmittag auf einem abgeernteten Getreideacker im Gemeindegebiet von Poggersdorf trockenes Stroh in Brand. Durch den vorherrschenden Wind und die am Boden liegende Strohmulde breitete sich das Feuer rasch aus und betraf nach ersten Angaben eine Fläche von rund 0,3 bis 0,5 Hektar.
Einsatzkräfte und Löscharbeiten
Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren konnten ein Ausweiten des Feuers verhindern. Im Einsatz standen die Wehren aus Poggersdorf, Pischeldorf und Grafenstein. Insgesamt waren zehn Fahrzeuge und 25 Einsatzkräfte vor Ort, unterstützt von der Polizei, die die weitere Ermittlung übernahm.
- Schnelles Eingreifen verhinderte eine größere Ausbreitung
- Betroffene Fläche: rund 0,3–0,5 Hektar
- Einheitliche Einsatzleitung vor Ort durch die Feuerwehr
Ermittlungsstand und mögliche Auswirkungen
Die Polizei teilte mit, dass die Höhe des entstandenen Schadens derzeit noch nicht bekannt sei und bislang keine Hinweise auf eine Brandursache vorliegen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand konnte außerdem kein Fremdverschulden festgestellt werden.
„Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch nicht bekannt. Hinweise auf eine Brandursache liegen bislang nicht vor. Ein Fremdverschulden konnte nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht festgestellt werden“, so vonseiten der Beamten abschließend.
Für Landwirtinnen und Landwirte in der Region sind derartige Brände besonders problematisch: Selbst nach der Ernte kann trockenes Ernterückstandsmaterial bei Funkenflug oder starker Sonne leicht entzündlich sein. Für Anrainer besteht vor allem bei Ausbreitungen von Flächenbränden die Gefahr von Rauch- und Funkenflug; naheliegende Gebäude und Infrastruktur können gefährdet werden.
| Datum / Zeit | Sonntag, ca. 13.40 Uhr |
|---|---|
| Ort | Poggersdorf (Bezirk Klagenfurt-Land) |
| Betroffene Fläche | circa 0,3–0,5 Hektar |
| Einsatzkräfte | 3 Feuerwehren, 10 Fahrzeuge, 25 Personen |
Praktische Hinweise für die Bevölkerung
Die Feuerwehren empfehlen in Trockenperioden erhöhte Vorsicht beim Umgang mit Maschinen, offenen Flammen und bei landwirtschaftlichen Arbeiten, die Funken erzeugen können. Bei Brandbeobachtungen ist unverzüglich die Feuerwehr oder Polizei zu alarmieren, um eine schnelle Eindämmung zu ermöglichen.
Die Einsatzkräfte vor Ort verhinderten Schlimmeres. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an; erst nach Abschluss dieser Prüfung lässt sich das genaue Schadensausmaß verlässlich beziffern.