In Ternitz bieten die Sommersaison und die Gemeindeverwaltung heuer 48 Jugendlichen die Möglichkeit, erste Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen. Die Vergabe der Ferialplätze erfolgt nach der Priorität für Erstbewerberinnen und Erstbewerber sowie unter Beachtung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen weiblichen und männlichen Teilnehmenden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Vollendung des 16. Lebensjahres.
Einsatzorte und Zielsetzung
Konkrete Einsatzbereiche der Jugendlichen sind in der Stadtverwaltung und bei den kommunalen Dienststellen angesiedelt. Typische Aufgabenverteilungen zeigen sich nach Geschlecht: Junge Männer werden häufig beim Bauhof eingesetzt, während Mädchen öfter bei der Schulreinigung mitarbeiten. Die Stadtgemeinde sieht in den Ferialpraktika eine Chance, jungen Menschen praktische Kenntnisse, Teamarbeit und erste eigene Verdienstmöglichkeiten zu vermitteln.
Bei einem Lokalbesuch machten sich Bürgermeister Christian Samwald (SPÖ) und Schulstadtrat Michael Riedl (SPÖ) persönlich ein Bild von den Tätigkeiten in der Volksschule Pottschach. Solche Besuche dienen auch der Qualitätssicherung und dem Austausch über Einsatzbereiche und Arbeitsbedingungen.
"Mit der Ferialpraxis bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit, interessante Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln und dabei wertvolle Kenntnisse zu erwerben. Das erste selbst verdiente Einkommen, der Einblick in unterschiedliche Tätigkeitsbereiche und das Arbeiten im Team sind Erfahrungen, die für den weiteren Lebens- und Berufsweg von großer Bedeutung sind", betont Samwald.
Die Gemeinde betont, dass bei der Vergabe vorrangig jene Jugendlichen berücksichtigt werden, die erstmals ein Ferialpraktikum bei der Stadtgemeinde beantragen. Damit soll einerseits Chancengerechtigkeit hergestellt, andererseits ein breiter Zugang zu praktischen Lerngelegenheiten ermöglicht werden.
- Teilnehmerzahl: 48 Jugendliche
- Mindestalter: 16 Jahre
- Häufige Einsatzorte: Bauhof, Schulreinigung
Für Eltern und Jugendliche in Ternitz bedeutet das Angebot eine direkte Möglichkeit, schulische Inhalte mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen. Die erworbenen Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Arbeitsmoral und Teamarbeit können sich positiv auf weitere Lehrstellen- oder Arbeitsbewerbungen auswirken.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Gesamtzahl Praktikantinnen und Praktikanten | 48 |
| Mindestalter | 16 Jahre |
| Bevorzugte Bewerber | Erstbewerber/innen |
Die Initiative reiht sich in die kommunalen Bemühungen ein, junge Menschen frühzeitig an Arbeit und Verantwortungsübernahme heranzuführen. Wichtig für die Öffentlichkeit ist, dass solche Programme transparent vergeben werden und die Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dokumentiert werden, um langfristig Nutzen für Ausbildung und Integration in den lokalen Arbeitsmarkt nachweisen zu können.