Die Pfadfindergilde in Zwettl begeht in diesem Sommer ein rundes Jubiläum: Am 1. August wird das 60-jährige Bestehen der lokalen Gilde mit einer öffentlichen Feier begangen. Zu den angekündigten Programmpunkten gehören eine Flaggenparade sowie die Umbenennung eines Parks zu Ehren eines langjährigen und verdienten Mitglieds.
Historie und Bedeutung für die Region
Die Gemeinschaft entstand am 6. November 1965 im damaligen Gasthaus Tod in Zwettl. Gegründet wurde der Altpfadfinder-Klub ursprünglich von 24 Altpfadfindern, die sich zu einer dauerhaften Vereinigung zusammenschlossen. Seither hat sich die Organisation in Struktur und Namen gewandelt: Heute tritt sie als Pfadfindergilde Zwettl auf und versteht sich als Teil einer überregionalen, ja internationalen Bewegung.
Aktuell gibt die Gilde an, rund 100 Mitglieder zu zählen. Die Mitgliedschaft richtet sich an ehemalige Pfadfinder, die älter als 20 Jahre sind; sie bietet eine Plattform, um die Werte und Traditionen der Pfadfinderbewegung auch im Erwachsenenalter zu leben und lokal zu verankern.
Verbindungen über den Bezirk hinaus
Die Pfadfindergilde Zwettl ist Mitglied der Pfadfindergilde Österreichs und damit angeschlossen an die internationale Vereinigung International Fellowship of Former Scouts and Guides mit Sitz in Brüssel. Diese Einbindung zeigt, dass die Aktivitäten vor Ort in Zwettl Teil eines größeren Netzwerkes sind, das Austausch, Solidarität und gemeinsame Werte fördert.
Organisation und lokale Führung
In der Berichterstattung zum Jubiläum werden lokale Funktionäre namentlich genannt: Obmann Ferdinand Kolm und sein Stellvertreter Josef Müller begleiten die Gilde derzeit in ihrer Arbeit.
- Gründungsdatum: 6. November 1965
- Gründer: 24 Altpfadfinder
- Jubiläumsdatum: 1. August
- Mitgliederanzahl: rund 100
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 6.11.1965 | Gründung im Gasthaus Tod |
| 1.8. (Jubiläumsjahr) | Flaggenparade und Parkumbenennung |
Für die Menschen im Bezirk bedeuten solche Jubiläen mehr als nur Rückblick: Sie stärken das bürgerschaftliche Engagement, erhalten lokale Traditionen und schaffen Anknüpfungspunkte für jüngere Generationen, die sich ehrenamtlich einbringen wollen. Eine Umbenennung eines öffentlichen Parks als Teil der Feier ist zudem ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für Verdienste innerhalb der Gemeinde.
Wer sich für die Feier interessiert oder mehr über die Aktivitäten der Gilde erfahren möchte, kann sich an die lokalen Ansprechpartner wenden. Die Gilde lädt ausdrücklich ehemalige Pfadfinder über 20 Jahre zur Mitgliedschaft ein und bietet ein Netzwerk für Begegnung und gemeinsames Engagement vor Ort.