Modernere Diagnostik direkt im Bezirk
Das Klinikum Grieskirchen verfügt seit Kurzem über ein neues Magnetresonanztomographie-Gerät (MRT), das nach Angaben des Hauses die diagnostischen Möglichkeiten vor Ort deutlich erweitert. Die Anschaffungskosten des Geräts betragen 1,5 Millionen Euro, die baulichen Umbauarbeiten kosteten zusätzlich 800.000 Euro. Insgesamt wurden damit 2,3 Millionen Euro investiert.
Landeshauptmann Thomas Stelzer hob bei der Eröffnung den Gewinn für den Gesundheitsstandort Oberösterreich hervor: „Das neue MRT in Grieskirchen bringt Spitzenmedizin näher zu den Menschen, verkürzt Wege und Wartezeiten und erhöht die Versorgungssicherheit vor Ort.“ Gesundheits-Landesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christina Haberlander bezeichnete die Inbetriebnahme als „Meilenstein und ein klares Bekenntnis zum Standort Grieskirchen.“
„Das neue MRT in Grieskirchen bringt Spitzenmedizin näher zu den Menschen, verkürzt Wege und Wartezeiten und erhöht die Versorgungssicherheit vor Ort.“ — Thomas Stelzer
Was das Gerät vor Ort möglich macht
Fachlich betonen die Verantwortlichen, dass mit dem neuen MRT Untersuchungen möglich sind, die bislang häufig organisatorisch in Wels durchgeführt wurden. Nach Angaben des ärztlichen Leiters Rainer Gatttringer bildet das Gerät eine wichtige Grundlage für die Diagnose; der Leiter des Instituts für Radiologie, René Müller-Wille, nennt als Vorteil die umfassende diagnostische Versorgung des gesamten Körpers.
- Untersuchungen von Kopf, Wirbelsäule und Gelenken
- Diagnostik von inneren Organen und Gefäßen
- Spezialisierte Herzuntersuchungen, inklusive Untersuchungen bei Patienten mit Herzschrittmachern
Radiologie-Standortleiterin Brigitte Rumer-Eybl erklärte, dass im neuen Gerät auch Patienten mit Herzschrittmachern untersucht werden können, nachdem die Geräte vor Ort entsprechend umprogrammiert werden. Dadurch entfallen laut Klinikleitung zusätzliche Wege und die damit verbundenen organisatorischen Hürden.
Öffnungszeiten, Organisation und regionale Bedeutung
Das neue MRT ist ambulant von 7:00 bis 15:30 Uhr in Betrieb. Klinikführung und Radiologie betonen, dass sich durch die zusätzliche Kapazität die Terminvergabe flexibilisieren lässt und Wartezeiten verkürzt werden können. Für Patientinnen und Patienten aus dem Bezirk bedeutet das weniger Fahrten und kürzere Gesamtdauer der Abklärung.
| Position | Angabe |
|---|---|
| Anschaffung MRT | 1,5 Millionen Euro |
| Bauliche Umbauarbeiten | 800.000 Euro |
| Ambulante Betriebszeiten | 7:00–15:30 Uhr |
Die Klinikbetreiber verweisen darauf, dass bereits vor rund 20 Jahren ein MRT im Gespräch war; mit der jetzt erfolgten Umsetzung sehen sie die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig gestärkt. Für viele Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Grieskirchen dürfte die unmittelbare Folge sein: geringerer organisatorischer Aufwand bei medizinischen Abklärungen und schnellere Diagnosen, die wiederum Therapieentscheidungen beschleunigen können.
Konkrete Aussagen zu veränderten Wartezeiten oder zu zusätzlichen Untersuchungszahlen nannte die Klinikleitung in den bereitgestellten Informationen nicht. Gleichwohl verdeutlichen die Investitionssumme und die angekündigten Untersuchungsspektren den Stellenwert der Maßnahme für den lokalen Gesundheitsbetrieb.