In der Nacht auf Samstag wurden die Freiwilligen der Feuerwehr Eisbach‑Rein zu einem Waldbrand im Ortsteil Kehr‑Plesch gerufen. Als mögliche Ursache gilt ein Blitzschlag nach einem Unwetter, das kurz zuvor über die Region gezogen war. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine Waldfläche von geschätzten 35 Quadratmetern.
Einsatz und Vorgehen
Die Lage vor Ort erwies sich als schwierig begehbar, weshalb nicht nur mehrere Feuerwehrfahrzeuge, sondern auch spezielle Ausrüstung für Vegetations- und Waldbrände zum Einsatz kam. Insgesamt rückten 26 Feuerwehrmitglieder aus; unter anderem wurden Waldbrandrucksäcke eingesetzt. Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens gelang es, die Flammen rasch zu begrenzen und eine weitere Ausdehnung zu verhindern. Gegen 1 Uhr in der Nacht konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden.
- Ort: Kehr‑Plesch (Eisbach‑Rein)
- Datum/Uhrzeit der Alarmierung: Freitag, 7. August, kurz nach 23 Uhr
- Betroffene Fläche: rund 35 m² Wald
- Personen im Einsatz: 26 Feuerwehrmitglieder
Bedeutung für die Region
Auch wenn die betroffene Fläche vergleichsweise klein war, zeigt der Vorfall die erhöhte Brandgefahr unmittelbar nach Gewittern mit Blitzschlägen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner im Bezirk ist das schnelle Eingreifen der örtlichen Feuerwehren relevant: Es verhindert, dass sich Brände in schwer zugänglichem Gelände zu großen Waldflächen ausdehnen oder auf Siedlungsgebiete übergreifen. Zudem bindet ein solcher Einsatz Personal und Material, das in weiteren Notfällen nicht sofort verfügbar wäre.
Was Anrainer beachten sollten
Nach Gewittern ist Vorsicht geboten: Vermeiden Sie nach Möglichkeit offenes Feuer im Freien und melden Sie Rauchentwicklung oder Brandgeruch unverzüglich über die Notrufnummer. Für Waldbesucherinnen und Waldbesucher gilt, auf Wege zu bleiben und bei Auffälligkeiten sofort die Feuerwehr zu alarmieren.
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Alarmzeit | Kurz nach 23:00 Uhr |
| Brandfläche | ~35 m² |
| Einsatzkräfte | 26 Personen |
| Brand aus | Gegen 1:00 Uhr |
Die eingesetzten Fahrzeuge und Geräte wurden nach dem Einsatz wieder für mögliche weitere Einsätze vorbereitet. Die genaue Brandursache wird weiterhin als vermuteter Blitzschlag angegeben; Abschließende Ermittlungsergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht.