Großes Jugendtreffen im Stift Kremsmünster
Vom 14. bis 19. Juli 2026 trafen sich im Stift Kremsmünster mehr als 500 junge Menschen im Alter von 14 bis 30 Jahren. Veranstaltet wurde das Treffen unter dem Leitwort aus Jesaja:
„Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht hier ist euer Gott!“Die Tage sollten nach Angaben der Organisatoren Raum für Gemeinschaft, Glauben und persönliche Fragen eröffnen.
Programm und Angebote
Die Teilnehmenden übernachteten in verschiedenen Räumlichkeiten des Stiftes, im Gymnasium und im Haus Subiaco – häufig auf Matten und mit Schlafsack. In den Stiftsgärten standen weiße Zelte als zentrale Begegnungsorte zur Verfügung. Das Programm war breit gefächert und verband spirituelle Angebote mit Freizeitaktivitäten:
- Workshops zu Themen wie „Glaube und Wissenschaft“ (geleitet von P. Anselm Demattio OSB)
- Einheit zu Mental Health mit Josef Hiebaum
- Diskussionen über Nächstenliebe und Kirche mit Anne Fleck (Missio)
- Talkrunden, etwa „Don Rupi will’s wissen“, in denen Ordensschwestern und weitere Gäste Fragen der Jugendlichen beantworteten
- Freizeitangebote: Discofox, Schwimmen, Fußballturniere
Das Programm verknüpfte religiöse Impulse mit praktischen und kreativen Angeboten, die laut Veranstaltern auf Begegnung und bleibende Eindrücke abzielen.
Persönliche Eindrücke der Organisatoren
Rupert Santner, Pfarrer in Faistenau und Mitglied des ehrenamtlichen Teams, zeigte sich beeindruckt von der großen Beteiligung und der Stimmung unter den Jugendlichen. Er betonte, das Anliegen des Treffens sei, den Teilnehmenden „eine echte Begegnung mit Gott in lässiger Atmosphäre und guter Gemeinschaft zu ermöglichen, die Spuren hinterlässt.“
Bedeutung für den Bezirk und praktische Hinweise
Das Treffen im Stift Kremsmünster ist für den Bezirk Kirchdorf an der Krems in mehrfacher Hinsicht relevant: Es bringt junge Menschen aus der Region zusammen, fördert ehrenamtliches Engagement und bespielt öffentliche Räume des Stiftes, das als lokaler Bildungsträger und geistliches Zentrum einen hohen Stellenwert hat. Solche Veranstaltungen stärken Netzwerke zwischen Pfarreien, Orden und zivilgesellschaftlichen Akteuren und bieten niederschwellige Zugänge zu Gesprächen über Glaube, psychische Gesundheit und Berufung.
Für Interessierte an ähnlichen Angeboten gilt: Solche Treffen kombinieren spirituelle Impulse mit Freizeit und sind häufig auf freiwilliger Basis organisiert. Konkrete Informationen zu Teilnahme, Unterbringung und Programm werden üblicherweise im Vorfeld über die zuständigen Pfarren und die Homepage des Veranstalters kommuniziert.
| Datum | Teilnehmende | Alter |
|---|---|---|
| 14.–19. Juli 2026 | über 500 | 14–30 Jahre |
Das Treffen endete mit einem Abschlussgottesdienst, den Abt Bernhard Eckerstorfer mit den Jugendlichen feierte. Insgesamt spiegelte die Veranstaltung nach Aussagen der Organisatoren ein Interesse junger Menschen an Austausch über Glaubensfragen und die Suche nach Gemeinschaft wider.