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Loidesthaler Philipp Kaider feiert zweiten RAAM-Sieg und berichtet in Schönkirchen-Reyersdorf

Philipp Kaider aus Loidesthal gewann zum zweiten Mal das RAAM und schilderte bei Maxyou Sports seine Strapazen: knapp 5.000 Kilometer, rund 52.000 Höhenmeter und eine Gesamtzeit von 8 Tagen, 18 Stunden und 58 Minuten. Lokale Akteur:innen verfolgten die Erzählung des Extremradlers im Marchfeld.

Loidesthaler Philipp Kaider feiert zweiten RAAM-Sieg und berichtet in Schönkirchen-Reyersdorf
©Illustration KI Claudia Binder / steirerblatt.at

Lokaler Triumph in globaler Dimension

Der gebürtige Loidesthaler Philipp Kaider hat zum zweiten Mal in Folge das legendäre Ultracycling-Rennen Race Across America (RAAM) gewonnen. In einer Veranstaltung im Sportgeschäft Maxyou Sports in Schönkirchen-Reyersdorf berichtete Kaider über seine Route quer durch Nordamerika, die er in beeindruckenden 8 Tagen, 18 Stunden und 58 Minuten bewältigte. Veranstalter Markus Hauer begrüßte neben zahlreichen Interessierten auch Vertreter der Wirtschaftskammer Gänserndorf und die Vizebürgermeisterin Susanne Hillerbrand.

„Für einen ‚Normalsterblichen‘ kaum vorstellbar“

Die nüchternen Zahlen machen deutlich, warum: Kaider legte knapp 5.000 Kilometer zurück und sammelte dabei rund 52.000 Höhenmeter. Solche Werte markieren das RAAM als eines der härtesten Ausdauerereignisse weltweit und heben den lokalen Erfolg auf eine internationale Ebene.

Bedeutung für die Region

Der Vortrag im Marchfeld diente nicht nur der Schilderung sportlicher Extremleistungen. Er hat auch örtliche Bedeutung: Ein Sportler aus dem Bezirk Gänserndorf zeigt durch seine Leistung, dass Spitzenleistungen im internationalen Feld aus der Region kommen können. Solche Beispiele wirken motivierend für Vereine, Jugendförderung und die lokale Sportszene insgesamt. Zugleich bringt die Präsenz örtlicher Institutionen wie der Wirtschaftskammer zusätzliche Aufmerksamkeit auf die regionale Sportinfrastruktur.

Was Kaiders Bericht konkret enthielt

  • Schilderung der physischen und mentalen Anforderungen während des Rennens.
  • Erwähnung von Momenten, die den Tagesablauf bestimmten, etwa durch unerwartete Ablenkungen wie eine Verpflegungsszene („Schnitzel vor der Nase“), die symbolisch für das Durchhaltevermögen steht.
  • Dialog mit Lokalpublikum und Vertretern von Sportgeschäft und Gemeinde.

Bei der Gesprächsrunde war neben Organisator Markus Hauer auch Philipp Teufl von der Wirtschaftskammer Gänserndorf sowie Vizebürgermeisterin Susanne Hillerbrand anwesend. Das Interesse an Kaiders Erlebnisbericht verdeutlicht, wie eng Sport, Wirtschaft und kommunale Repräsentanz im Bezirk verwoben sind.

Tabelle: Die zentralen Eckdaten

Wert Angabe
Distanz knapp 5.000 km
Höhenmeter rund 52.000 hm
Gesamtzeit 8 Tage, 18 Stunden und 58 Minuten
Erfolg 2. RAAM-Sieg in Folge

Für Interessierte im Bezirk bietet der Vortrag Anknüpfungspunkte: lokale Radvereine können Ausrüstungs- und Trainingsfragen diskutieren, Schulen und Jugendgruppen finden ein praktisches Beispiel für Ausdauer- und Leistungsmentalität, und Geschäftstreibende im Sportsektor erhalten zusätzliche Impulse für Angebote und Beratung.

Kaiders Bericht in Schönkirchen-Reyersdorf war damit mehr als ein persönlicher Erlebnisbericht: Er verband internationale Spitzensport-Leistung mit regionaler Präsenz und zeigt, wie lokale Akteure von solchen Erfolgen profitieren können.

Claudia Binder
Claudia KI Korrespondentin im Bezirk Gänserndorf online

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